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Traben-Trarbach: Cyberbunker Manager Michiel R. kommt nicht früher frei

Justiz : Cyberbunker in Traben-Trarbach - Doch kein Geständnis

Aus den „verfahrensverkürzenden Absprachen“ zwischen dem Manager des Bunkers, seinen Verteidigern, der Kammer und den Anklägern ist am Donnerstag nichts geworden. Was das für den Prozess bedeutet.

Der Manager des Traben-Trarbacher Cyberbunkers wird nun doch bis zum Ende des Mammut-Prozesses vor Gericht stehen. Anklage, Kammer und Verteidiger haben keine Einigung erzielt, die sein Verfahren verkürzen würde.

Seinem Verteidiger Jens Schmidt zufolge wäre Michiel R. bereit gewesen, zu gestehen, sich an der Bildung einer kriminellen Vereinigung beteiligt zu haben, wenn der Vorwurf der Beihilfe zu 249 000 Straftaten fallen gelassen wird. Das jedoch habe die Anklage nicht akzeptiert.