Entscheidender Verhandlungstag Was das neue Gutachten für den Trierer Amokprozess bedeutet

Update | Trier · Darauf haben viele gewartet: Das neue Gutachten über den Trierer Amokfahrer liegt vor. Was das für das bevorstehende Urteil im Prozess gegen den 54-Jährigen bedeuten könnte.

 Der Angeklagte (M) beim Prozessauftakt im Februar 2024 zwischen seinen Verteidigern Frank Peter (l) und Martha Schwiering (r

Der Angeklagte (M) beim Prozessauftakt im Februar 2024 zwischen seinen Verteidigern Frank Peter (l) und Martha Schwiering (r

Foto: dpa/Harald Tittel

Entscheidender Verhandlungstag im Trierer Amokprozess: Der psychiatrische Sachverständige Professor Dr. Jürgen L. Müller hat am Mittwoch sein rund 200 Seiten umfassendes Gutachten über den Amokfahrer vorgestellt. Nach Einschätzung des renommierten Experten leidet der aus dem Trierer Stadtteil Zewen stammende Amokfahrer an einer paranoiden Schizophrenie mit Wahnvorstellungen. Die Steuerungsfähigkeit des 54-Jährigen sei erheblich vermindert, sagte der Göttinger Universitätsprofessor. Zu einer ähnlichen Diagnose war auch schon der Gutachter im ersten Prozess gekommen.