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Trierer Bistumssynode deutlich hinter Zeitplan (Update)

Trierer Bistumssynode deutlich hinter Zeitplan (Update)

Die mit der Verabschiedung des Schlussdokuments heute zu Ende gehende Bistumssynode hinkt ihrem Zeitplan um mehrere Stunden hinterher. Noch immer debattieren die etwa 220 anwesenden Synodalen in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin über eine Flut von Änderungsanträgen.

Laut Plan wollte die Vollversammlung um 17.30 Uhr über das Schlussdokument abstimmen. Intern wird jetzt damit gerechnet, dass gegen 21 Uhr abgestimmt werden könnte. Eine neuerliche Verlängerung um Wochen oder Monate gilt als ausgeschlossen.

Die Vollversammlung will heute mit Zweidrittelmehrheit Reformvorschläge für das Bistum verabschieden. So soll unter anderem die Zahl der Pfarreien deutlich reduziert werden. Außerdem sollen Laien mehr Mitwirkungsrechte bekommen.

Die Vertreterin der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, sprach am Samstagabend von einer "ökumenischen Synode", die die ganze Region geprägt habe. "Danke für Ihren Mut", sagte die Oberkirchenrätin an die Adresse des Trierer Bischofs Stephan Ackermann.

Die Umsetzung der Reformen wird drei bis fünf Jahre dauern. "Wir haben jetzt den Teig gemacht, aber er muss noch gebacken werden", sagte Generalvikar Georg Bätzing.