Trierer Runde für Schnellzüge und mehr Parkplätze

Trierer Runde für Schnellzüge und mehr Parkplätze

Der Ausbau von sogenannten Park-and-Ride-Plätzen soll weiter forciert werden, um Städte und Kommunen in der Grenzregion vom Autoverkehr zu entlasten. Das haben die Bundestagsabgeordneten aus der Region Trier und luxemburgische Parlamentarier bei einem gemeinsamen Treffen in Oberbillig (Kreis Trier-Saarburg) gefordert.

Zugleich sprachen sich die Politiker für eine bessere Zuganbindung der gesamten Region ans europäische Fernverkehrsnetz aus. So soll es künftig etwa eine tägliche direkte Zugverbindung über die Obermoselstrecke ins französische Metz geben.

Weitgehend einig waren sich die Parlamentarier auch in ihrer ablehnenden Haltung zum französischen Atomkraftwerk Cattenom. Die beim Stresstest festgestellten Mängel müssten umgehend behoben werden, so die Forderung, zudem brauche man langfristig eine Ausstiegsperspektive. Die sogenannte Trierer Runde mit den Bundestagsabgeordneten Katarina Barley (SPD), Peter Bleser, Bernhard Kaster, Patrick Schnieder (alle CDU), Corinna Rüffer (Grüne) und Katrin Werner (Linke) trifft sich regelmäßig, um regional bedeutende Themen fraktionsübergreifend zu diskutieren. Erstmals trafen sich die Politiker in dieser Konstellation mit ihren luxemburgischen Kollegen. sey

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