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Umweltministerin Höfken: Fischsterben muss aufgearbeitet werden

Umweltministerin Höfken: Fischsterben muss aufgearbeitet werden

Nach einem großen Fischsterben am deutsch-luxemburgischen Grenzfluss Sauer hat Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) eine Aufarbeitung des Falls angekündigt. Dabei soll auch das Handeln beteiligter Behörden unter die Lupe genommen werden.

Es gelte, „die für den Vorfall mitursächliche fehlerhafte Abstimmung“ zwischen Behörden zu prüfen. So sollten künftig derartige Vorfälle vermieden werden, sagte die rheinland-pfälzische Ministerin laut einer Mitteilung vom Freitag.

In zwei Seitenarmen der Sauer waren Tausende Jungfische verendet, nachdem der Wasserstand des Flusses wegen Sanierungsarbeiten an der Stauanlage im luxemburgischen Rosport mehr als einen Meter abgesenkt worden war. Deutsche Behörden kritisierten, nicht rechtzeitig informiert worden zu sein.

Seit Bekanntwerden des Falls gebe es zwischen den rheinland-pfälzischen und luxemburgischen Behörden enge Kontakte. Nächste Woche solle es Gespräche geben, um das künftige Vorgehen miteinander abzustimmen, hieß es. Die beiden Nebenarme bei Steinheim (Luxemburg) und Edingen auf deutscher Seite wurden erst 2009/2010 angelegt.