Wer hätte das gedacht? Rund drei Prozent der Männer und knapp ein Prozent der Frauen gelten als pornografiesüchtig. Gesundheitlich scheint das Tabuthema derart relevant zu sein, dass es nun Krankenkassen und Forscher auf den Plan ruft. Im Interview mit unserer Zeitung misst der Gießener Psychotherapie-Professor Dr. Rudolf Stark dem Thema gar eine ähnliche gesellschaftliche Relevanz zu wie der Alkoholsucht. Deutschlandweit seien geschätzt rund eine Million Menschen von der Krankheit namens „Pornografie-Nutzungsstörung“ betroffen, darunter 40.000 Männer und bis zu 13.000 Frauen allein in Rheinland-Pfalz.
Zehntausende in Rheinland-Pfälzer betroffen Uni Trier sucht Porno-Süchtige – Projekt wird mit Millionen gefördert
Trier · 80 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen schauen regelmäßig Pornos. Männer im Schnitt sogar 70 Minuten pro Woche. Das Suchtpotenzial ist hoch. Warum ein Therapie-Projekt, an dem sich auch die Uni Trier beteiligt, dem Bund mehr als fünf Millionen Euro wert ist.
14.12.2023
, 17:21 Uhr