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Union diskutiert höhere Rente für ältere Mütter

Union diskutiert höhere Rente für ältere Mütter

Der Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster setzt sich für eine höhere Rente für ältere Mütter ein. In der Union wird derzeit über die Verknüpfung zusätzlicher Rentenansprüche mit dem umstrittenen Betreuungsgeld diskutiert.

Auch wenn noch nichts entschieden ist, der Trierer CDU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Bernhard Kaster, ist zuversichtlich: Die höhere Rente für ältere Mütter wird kommen. Es liefen derzeit Gespräche zwischen Partei und Bundesregierung, sagte er dem Volksfreund. Auch die von ihm geführte Trierer CDU macht sich für die bessere Anerkennung der Kinderziehungszeiten bei der Rentenversicherung stark. Bislang wird Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen haben, ein Jahr Kindererziehung bei ihrer Rente angerechnet. Für Kinder, die ab 1992 geboren wurden, werden drei Jahre angerechnet. Gegen die Ungleichbehandlung klagen mit Hilfe des früheren Trierer Sozialrichters Alfred Rollinger einige ältere Mütter (der TV berichtete). Im Januar hatte das Trierer Sozialgericht im Fall von Rollingers Ehefrau jedoch entschieden, dass die Regelung verfassungsgemäß sei.

Das sieht Kaster anders. Es sei an der Zeit, die Ungleichbehandlung zu beenden. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat angekündigt, dass es "zusätzlich zum beschlossenen Betreuungsgeld einen neuen Rentenanspruch geben" soll. Von der höheren Rente würden anders als beim Betreuungsgeld auch die Eltern profitieren, die ihr Kind in eine Krippe geben.

Die Bundesregierung reagierte gestern jedoch zurückhaltend auf die Vorschläge: Zusätzliche Rentenleistungen und das Betreuungsgeld für Kleinkinder seien "zwei völlig eigenständige, unabhängige Dinge". wie