(Update) Tatwaffe war ein Messer: Onkel soll Achtjährigen aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich im Hotel getötet haben

(Update) Tatwaffe war ein Messer: Onkel soll Achtjährigen aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich im Hotel getötet haben

Ein Achtjähriger aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich fährt mit seinem Onkel in einen Freizeitpark nach Baden-Württemberg. Sie wollen das Ferienende miteinander verbringen. Der Ausflug endet tödlich.

Nach der heute im Institut für Rechtsmedizin in Freiburg durchgeführten gerichtsmedizinischen Untersuchung steht fest, dass der 8-jährige Junge mit einem Messer getötet wurde.

Dringend tatverdächtig ist der 27-jährige Onkel des Opfers, der sich am gestrigen Sonntag, 6. September, beim Polizeirevier Emmendingen gestellt hatte. Er räumt die Tat ein, die nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Hotelzimmer geschah.

Der 27-jährige Tatverdächtige, der wie das Opfer aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich stammt, wird im Laufe des heutigen Nachmittags dem Haftrichter vorgeführt. Unklarheit herrscht nach wie vor hinsichtlich des Motivs. Hierzu und zur restlosen Klärung des Tatgeschehens sind weitere Ermittlungen im Gange.

Zum genauen Tathergang und dem Motiv konnte die Polizei am Montagmorgen noch keine Angaben machen. Sicher war aber, dass es sich um ein Tötungsdelikt und nicht um einen Unfall gehandelt hat.

Der 27-Jährige war laut Polizeiangaben im Wissen der Eltern mit seinem Neffen unterwegs. Die beiden stammen aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz und verbrachten gemeinsam einige Tage in Baden-Württemberg. Sie hatten zuvor einen nahe gelegenen Freizeitpark besucht.

Ob die Tat geplant war oder im Affekt geschah, war zunächst unklar. An den Tatzeitpunkt kann sich der Mann laut Polizei nicht erinnern. Die Beamten gehen jedoch davon aus, dass die Tat in der Nacht oder am frühen Sonntagmorgen geschah.

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