Viele Baustellen

Es herrscht Chaos im Verkehrsverbund Region Trier (VRT). Als der VRT vor fünf Jahren aus dem Regionalverkehr im Raum Trier hervorging, schöpften vor allem die Eifel- und Mosel-Kreise Hoffnung, dass der regionale Nahverkehr endlich mal koordiniert und konzeptionell vorangebracht wird.

Doch die großen Erfolge des VRT lassen noch immer auf sich warten. Zwar gibt es ein einheitliches Tarifsystem, doch in den Köpfen der Bevölkerung existiert der Verbund nicht. Das hat viele Gründe: Der VRT ist Trier-orientiert. In der Trier-Saarburger Kreisverwaltung werden die Strippen gezogen. Der GmbH-Geschäftsführer war bislang nicht mehr als ein verlängerter Arm eines ehrgeizigen Verwaltungsdirektors, den sich der scheidene Verbandsvorsteher als Geschäftsführer herangezogen hat. Angesichts dieser Baustellen und der anstehenden Probleme - Stichwort: Kürzungen der Nahverkehrsmittel - täte sich der Zweckverband wirklich keinen Gefallen, den auf diesem Gebiet eher Unerfahrenen neuen Trier-Saarburger Landrat an die Spitze zu wählen. b.wientjes@volksfreund.de

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