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Viele Hinweise nach Aktenzeichensendung über Trierer Raubüberfall

Viele Hinweise nach Aktenzeichensendung über Trierer Raubüberfall

Nach dem gestrigen Fernsehbeitrag über einen drei Monate zurückliegende brutalen Überfall auf einen 83-jährigen Trierer sind 21 Hinweise eingegangen, darunter einige vielversprechende Spuren. Das sagte die Trierer Polizeisprecherin Sabine Bamberg am Donnerstag auf Anfrage von volksfreund.de 14 Hinweise gingen danach bei der Trierer Polizei ein, sieben Hinweise im Münchner Aufnahmestudio der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“.

Bei dem Raubüberfall in einem Mehrfamilienhaus im Trierer Stadtteil Mariahof war am 20. Februar ein 83-jähriger Rentner von einem unbekannten Täter schwer verletzt worden. Das Opfer wurde später mit schwersten Kopfverletzungen und Rippenbrüchen aufgefunden. Der 83-Jährige ist weiter in einer Klinik, wird nach Auskunft der Polizei vermutlich nie wieder richtig genesen. Der oder die Räuber hatten es wahrscheinlich auf die Wertsachen des Mannes abgesehen. Die Wohnung des Alleinlebenden war auf den Kopf gestellt worden. Ob etwas gestohlen wurde, konnte bislang nicht ermittelt werden.
Immerhin gibt es eine Spur: Zwischen 9 und 9.30 Uhr an jenem Freitagmorgen wurde ein unbekannter Mann beim Verlassen des Mehrfamilienhauses in der Bonhoefferstraße gesehen. Aufgrund der Zeugenaussage wurde ein Phantombild des mutmaßlichen Täters erstellt: Der Mann soll etwa 45 Jahre alt sein, 1,70 Meter groß und von normaler Statur. Er hat ein rundliches Gesicht und sehr kurz geschnittene, grau melierte Haare.
Für die Aufklärung sind 5000 Euro Belohnung ausgesetzt.