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Vier Ortsgemeinden erhalten Landesförderung aus Dorferneuerungsprogramm

Vier Ortsgemeinden erhalten Landesförderung aus Dorferneuerungsprogramm

21 Ortsgemeinden, darunter vier Gemeinden aus der Region, profitieren in diesem Jahr besonders vom Dorferneuerungsprogramm des Landes. Malborn, Wasserliesch, Dasburg und Nattenheim sind von Innenminister Roger Lewentz am Freitag als Schwerpunktgemeinden anerkannt worden.

Ab dem Programmjahr 2015 werden insgesamt 126 Dörfer von einer Schwerpunktanerkennung profitieren. "Rund 17 Millionen Euro stehen in diesem Jahr zur Förderung von Dorferneuerungsmaßnahmen zur Verfügung. Mit dieser Summe können wichtige Projekte realisiert werden die zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unseren Dörfern beitragen werden", betonte Lewentz.

Der Minister hat die Anerkennungsschreiben im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Schloss Waldthausen in
Budenheim den Vertretern der Gemeinden übergeben. Aus der Region wurden Malborn (Landkreis Bernkastel-Wittlich), Wasserliesch, (Landkreis Trier-Saarburg) und Dasburg und Nattenheim im Eifelkreis Bitburg-Prüm neue Schwerpunktgemeinden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden anhand praxisorientierter Beispiele der Dorferneuerungsgemeinde Busenhausen aus dem Landkreis Altenkirchen (Schwerpunktgemeinde von 2007 bis 2013) und einem Vortrag zu Initiativen im Rahmen der Dorfmoderation über die Chancen einer Schwerpunktanerkennung informiert.

Die Anerkennung als Schwerpunktgemeinde erfolgt auf die Dauer von sechs Jahren. Für die Stärkung der Innenentwicklung steht eine qualifizierte Bauberatung für private und öffentliche Bauherrn zur Verfügung. Zusammen mit der Dorfmoderation werde damit ein umfassender Beteiligungsprozeß in Gang gesetzt und ein zukunftsbeständiges Leitbild könne entwickelt werden. Die Ergebnisse dieser breit angelegten Informations- und Beratungsarbeit seien elementare Bestandteile der Entwicklungskonzepte.

"Aufgrund der grundsätzlichen Bedeutung einer Dorfmoderation, der kostenfreien Bauberatung und der Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für die Dorferneuerung, wurden deren Fördermöglichkeiten bereits im Jahr 2009 nochmals deutlich verbessert", informierte Lewentz.