Volksfreund-Wetterfrosch Dominik Jung sagt, wie das Wetter über die Festtage wird

Wetter : Weihnachten fällt ins Wasser

Mild statt frostig: Mit weißer Weihnacht wird es wohl in weiten Teilen Deutschlands nichts.

Weihnachten ist in diesem Jahr nichts für Draußen-Fans. „Nass, stürmisch, ungemütlich“ – das ist die Regional-Prognose von Volksfreund-Wetterfrosch Dominik Jung für die nächsten Tage. Das klingt eher nach Herbst- als nach Winterwetter. Auch die Temperaturen sind mit sieben bis acht Grad zwischen Heiligabend und dem ­2. Weihnachtstag zu warm für die Jahreszeit. Wo auf den Eifel- und Hunsrückhöhen derzeit noch Schnee liegt, wird er nach Angaben des Meteorologen vom Wetterportal wetter.net in den nächsten Tagen schmelzen bis wegtauen.

Auch zwischen den Jahren bleibt es laut Dominik Jung turbulent. Ein Tief jagt das andere, dazu gibt es in der Region Eifel, Mosel, Hunsrück Sturmböen, vielleicht sogar orkan­artige Böen. „Das alte Jahr wird quasi weggeblasen“, sagt der Meteorologe. Dabei  falle im Südwesten immer wieder teils starker Regen, der die Hochwassergefahr steigen lasse. Die Wasserstände sollten auch wegen des Tauwetters bis Silvester im Auge behalten werden, rät Jung.

Ende nächster Woche sollen die Temperaturen dann noch einmal etwas zurückgehen, bevor sie zum Jahreswechsel sogar zweistellig werden können. Wer auf Schnee an den Weihnachtstagen nicht verzichten will, muss schon in die Berge fahren. Hier gilt das Motto: Je höher, desto schneesicherer. In den Bayerischen Alpen, im Schwarzwald und in den Vogesen sind laut Dominik Jung ab 1000 Metern derzeit gute bis sehr gute Wintersportbedingungen.

Wen es eher in die Sonne zieht, der ist auf Mallorca  gut aufgehoben. Dort sollen es in den nächsten Tagen zwischen 16 und 18 Grad werden. Dazu scheint die Sonne.

Das regionale Weihnachtswetter und die Aussichten für die nächsten Tage gibt es für alle Volksfreund-Leser auch im Original-Ton von unserem Meteorologen Dominik Jung:

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