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Vorbereitungen zu Entschärfung von Bombe auf BASF-Gelände

Eine entschärfte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Eine entschärfte amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: Uwe Zucchi/Archiv FOTO: Uwe Zucchi
Ludwigshafen. Auf dem Werksgelände der BASF in Ludwigshafen haben am Samstagnachmittag die Vorbereitungen zur Entschärfung einer 500 Kilogramm schweren US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen. Der Sprengkörper wurde mit einer Art Schlitten in die Nähe des Rheinufers verfrachtet. dpa

Am späten Nachmittag waren diese Arbeiten abgeschlossen, sagte eine BASF-Sprecherin.

Für die eigentliche Entschärfung der Bombe gibt es noch keinen genauen Termin - vermutlich wird es erst Ende Juli so weit sein. Zuvor wird von Montag an eine „Sicherheitspyramide“ über der Bombe errichtet. Die schützende Konstruktion hat eine Kantenlänge von 25 Metern, dafür werden nach BASF-Angaben 2500 Tonnen Sand aus der Region gebraucht.

Für die Verlagerung der Bombe wurden am Samstag mehrere Straßen und Wege im Umkreis von 300 Metern auf dem Areal sicherheitshalber gesperrt. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein ruhte laut BASF während der Aktion.

Die im Zweiten Weltkrieg abgeworfene Bombe war in der vergangenen Woche auf dem Firmenareal entdeckt worden. Nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes sind von dem Sprengkörper noch etwa 60 Prozent erhalten. Das sei immer noch eine gefährliche Menge, zumal das BASF-Werksgelände als besonders sensibel gilt.