Weiterhin Glättegefahr auf den Straßen

Weiterhin Glättegefahr auf den Straßen

Glatteis und Eisregen haben die Autofahrer in der Region Trier am Samstag und in der Nacht zum Sonntag eher kalt gelassen. Es kam kaum zu Unfällen. Doch es besteht weiterhin erhöhte Glättegefahr.

Die Autofahrer in der Region haben sich auf das angekündigte Glatteis am Wochenende eingestellt oder gleich das Auto stehen lassen. Die Polizei sprach am Sonntagmorgen trotz Glätte von einem ruhigen Abend und wenig Unfällen bis zum Morgen. "Die Streudienste sind rechtzeitig rausgefahren. Gegen 18.15 Uhr ging es bei uns los mit Eisregen. Die Autofahrer hatten zwar Probleme mit gefrorenem Regen auf den Scheiben, Unfälle gab es aber keine dadurch", sagte am Morgen ein Beamter der Polizei in Morbach. Auch im Bereich Hermeskeil gab es trotz Glatteis keine Unfälle.

Eine ähnliche vorläufige Bilanz ziehen die Polizeiinspektionen in der Eifel. In den Zuständigkeitsbereichen der Polizeiinspektionen Prüm und Daun gab es keine Unfälle. In Bitburg registrierte die Polizei ab 17 Uhr fünf kleinere Rutschpartien mit Blechschäden.

Auch die Trierer Führungszentrale berichtete am Morgen von fünf Unfällen seit dem Abend im Trierer Umland, auch hier blieb es bei Sachschäden.

Glatteisgefahr noch nicht gebannt

Doch noch ist es zu früh für Entwarnung: Weiterhin bestehen in großen Teilen der Region Wetterwarnungen wegen hoher Glättegefahr.

Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes muss vor allem im Bergland weiter mit Glätte und zudem mit dichtem Nebel und Sichtweiten unter 150 Metern gerechnet werden. Auch in der Nacht zum Montag könne es noch örtlich gefrierenden Sprühregen geben. Am Tag lägen die Temperaturen meist zwischen 0 und -2 Grad, in der Nacht zwischen -2 und -4 Grad. j.e.

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