Weststrecke wird erst 2023 befahren - Heftige Kritik an der Bahn

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Weil sich die Inbetriebnahme der sogenannten Weststrecke durch Trier bis voraussichtlich 2023 verzögert, gibt es heftige Kritik an der Bahn.

Der Zweckverband sei „hochgradig unzufrieden“, sagte der Direktor des Zweckverband SPNV Nord, Thorsten Müller, bei einer Sitzung des Gremiums in Koblenz. Eigentlich sollte ab Dezember diesen Jahres die Strecke, auf der derzeit überwiegend Güterzüge fahren, wieder für den Personenverkehr reaktiviert werden.

Dort sollen künftig Züge von Wittlich über Schweich und Trier-West nach Luxemburg fahren. Da es aber Probleme beim Planfesstellungsverfahren und beim Bau neuer Bahnsteige gibt, verzögert sich das Projekt weiter.

Kritik übten die im Zweckverband vertretenen Landräte an der neuen Dachmarke für den Nahverkehr in Rheinland-Pfalz. Das Land hatte die Marke mit dem Namen Rolph im Juni gestartet.

Der Bernkastel-Wittlicher Landrat, Gregor Eibes, und sein Trier-Saarburger Kollege, Günther Schartz, beanstandeten, dass das Land weder den Zweckverband noch die Verkehrsbünde, wie den VRT in der Region Trier, dabei miteingebunden habe.

Auch der Dauner Landrat Heinz-Peter Thiel zeigte sich „Bass erstaunt“ über die neue Marke. Er frage sich, was es damit auf sich habe. Mit Rolph sollen künftig alle Nahverkehrsangebote im Land unter einem Dach vereint und gemeinsam vermarktet werden.

Weitere Infos folgen.

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