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Winterwetter in der Region: Auf den Höhen kann’s weiß werden (mit Audio-Interview mit TV-Wetterexperte Dominik Jung)

Dominik Jung.Foto: privat
Dominik Jung.Foto: privat
Trier. TV-Wetterfrosch Dominik Jung schaut aufs Wochenende, den Winter und Weihnachten in der Region. Rolf Seydewitz

Auch wenn das aktuelle Schmuddelwetter nicht den Eindruck macht: An diesem Wochenende könnten in den Höhenlagen von Eifel und Hunsrück die ersten Schneeflocken fallen. Das sagt Volksfreund-Wetterfrosch Dominik Jung voraus. Danach soll am Sonntagabend die Schneefallgrenze auf 500 Meter sinken - etwa die Höhe vom Hunsrück-Flughafen Hahn. Liegen bleibe der Schnee aber erst ab 700 bis 800 Metern, sagt der Meteorologe des Internetportals wetter.net, der trotzdem auch Flachländern rät: höchste Zeit für Winterreifen!

Das regionale Wochenend- und Winterwetter von unserem Meteorologen Dominik Jung gibt es auch zum Anhören:

Tagsüber ist in den Niederungen der Region bis Dienstag mit maximal neun Grad zu rechnen, bei 400 Metern liegen die Höchsttemperaturen laut Jung noch bei sieben Grad. Die Nächte werden kalt, frostig und glatt. Ab Mittwoch sollen die Temperaturen aber wieder ansteigen. "Es gibt keine nachhaltige Einwinterung", sagt der Meteorologe und Klimaexperte.

Apropos Winter: Nach dem Klimatrend der US-Wetterbehörde soll der kommende Winter wahrscheinlich wärmer werden als im langjährigen Durchschnitt. "Nach Schneefällen im November folgten in den vergangenen Jahren häufig eher milde und regnerische Monate", sagt Dominik Jung. In Deutschland könnte der Winter demnach zwei bis drei Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel ausfallen.

Könnte, muss aber nicht. Und dass es in einem wärmeren Winter mal zwei, drei Wochen eiskalt werde, sei dennoch möglich. Klar ist jedenfalls: Für die hiesigen Ski- und Schlittenpisten Erbeskopf oder Schwarzer Mann sieht es laut Jung eher düster aus: "Die werden es schwer haben, für mehrere Tage Wintersport anbieten zu können."

Bleibt noch die Frage nach einer weißen Weihnacht: Seriös kann Wetterfrosch Dominik Jung dies natürlich nicht beantworten. Allerdings: "Wenn es Mitte Dezember knackig kalt ist, gab es in der Vergangenheit immer das berühmte warme Weihnachtstauwetter."