Wünsche und Visionen

TRIER. (ik) Schule im Umbruch: Zwei Monate lang hat sich der TV diesem Thema gewidmet, Entwicklungen und Reaktionen darauf, Probleme und mögliche Lösungen vorgestellt. Zum Abschluss der Serie schildern heute acht "Visionäre", wie sie sich die ideale Schule von morgen vorstellen.

Politiker, Schüler, Eltern, Lehrer und Wirtschaftsvertreterkommen im letzten Teil der Serie "Schule im Umbruch" zu Wort. Siehaben für den TV ihre Wunschvorstellungen der künftigenSchule zu Papier gebracht. Herausgekommen sind acht völligunterschiedliche Texte. Während Christoph Böhr, CDU-Fraktionschefim Mainzer Landtag, den Focus auf die Sprechfähigkeit von Kindernlegt, beschreibt die SPD-Abgeordnete Astrid Schmitt eine Schule,die sich ständig wandelt, immer "unterwegs" ist. FürElternvertreter Horst Kruse müssen sich Schüler mit der idealenSchule identifizieren können und sie gern besuchen. Für denAbiturienten heißt die zentrale Frage: "Was lerne ich in derSchule?" Hans-Hermann Kocks, Hauptgeschäftsführer derHandwerkskammer Trier, wünscht sich eine stärkereBerücksichtigung von Interessen der Wirtschaft. Und Josef PeterMertes, Chef der Trierer Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion,sieht die künftige Schule als Lernwerkstatt, in der dieEigenverantwortung der Schüler eine wichtige Rolle spielt.Ähnlich die Vision von Lehrer Peter Heisig: Für ihn müssen Lehrerzu Lernbegleitern der jungen Leute werden. Malte Blümkeschließlich, Bildungsreferent des Philologenverbands, beschreibtseinen Traum von einer Schule ohne "Mammutklassen" undStundenausfall.

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