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Xaver: Warnung vor Sturm und Gewitter auch in die Region

Xaver: Warnung vor Sturm und Gewitter auch in die Region

Das Sturmtief Xaver zog heute über den Norden Deutschlands hinweg. Wetterwarnungen gab es aber auch für die Region.

 Prognosekarte des DWD für die Nacht von Donnerstag auf Freitag.
Prognosekarte des DWD für die Nacht von Donnerstag auf Freitag. Foto: DWD
 Vorhersage des DWD für heute mittag.
Vorhersage des DWD für heute mittag. Foto: DWD
 Aktuelle Warnkarte des DWD für Deutschland. Dunkles Violett warnt vor extremem Unwetter, Rot vor Unwetter. Orange bezeichnet "markantes Wetter" - nur Blau heißt: Keine Warnung.
Aktuelle Warnkarte des DWD für Deutschland. Dunkles Violett warnt vor extremem Unwetter, Rot vor Unwetter. Orange bezeichnet "markantes Wetter" - nur Blau heißt: Keine Warnung. Foto: DWD
 Aktuelles Infrarotbild mit topographischem Hintergrund von Zentraleuropa. Quelle: EUMETSAT / DWD
Aktuelles Infrarotbild mit topographischem Hintergrund von Zentraleuropa. Quelle: EUMETSAT / DWD Foto: DWD

Situation am Donnerstag

Bis zum Abend gab es keine Meldungen über Schäden wegen Sturm. Eine Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) blieb aber zunächst bestehen. Es wurden Sturmböen von 85 bis zu 95 km/h (in exponierten Lagen) vorausgesagt, außerdem gab es eine Warnung vor starken Gewittern in der Region

In der zweiten Nachthälfte nimmt der Wind etwas ab. Verbreitet muss aber weiterhin mit hohen Windgeschwindigkeiten gerechnet werden.

Auf dem Luxemburger Flughafen Findel wurden verschiedene Flüge in Richtung Norden - nach Hamburg, Amsterdam und Kopenhagen - abgesagt.

Prognose für Freitag

Am Freitag ist es stark bewölkt bis bedeckt und verbreitet fallen Schneeschauer bis ins Flachland. Die Temperatur steigt kaum an und erreicht maximal 5 Grad am Rhein. Im Bergland ist mit Dauerfrost zu rechnen. Der Wind weht vor allem in der ersten Tageshälfte stark, in Böen auch stürmisch, aus West.

Nicht nur Wind, auch Schnee

Nach Durchzug der Kaltfront im Tagesverlauf strömt zunehmend kältere Luft nach Rheinland-Pfalz. Damit verbunden sinkt die Schneefallgrenze von etwa 700 Meter am Mittag bis in tiefe Lagen in der Nacht auf Freitag. Insbesondere oberhalb von 500 bis 600 m können bis Freitagmorgen örtlich bis zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Dabei können sich in höheren Lagen Schneeverwehungen ausbilden.

Zudem trete Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe auf, so der Deutsche Wetterdienst.