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Zu wenige tote Tiere: Anlage in Rivenich wird möglicherweise kleiner

Zu wenige tote Tiere: Anlage in Rivenich wird möglicherweise kleiner

Die Tierkörperbeseitigungsanlage in Rivenich (Bernkastel-Wittlich) steht offenbar vor Veränderungen. Weil sich die Zahl der dort entsorgten Tierkörper verringert habe, müssten eventuell die Kapazitäten der Anlage reduziert werden, sagte der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Umweltministerium, Thomas Griese, unserer Zeitung.

Das gleiche gelte für die Anlage in Sandersmühle (Rhein-Lahn-Kreis). Ob die beiden Anlagen verkleinert werden sollen, ist unklar. Griese will Anfang kommender Woche Einzelheiten zu den Plänen bekanntgeben.
Möglicherweise reagiert das Land auch auf Forderungen der EU-Kommission. Diese hatte kritisiert, dass die jährlichen Zahlungen der im Zweckverband Tierkörperbeseitigung zusammengeschlossenen Kommunen für die Anlagen in Rivenich und Sandersmühle in Höhe von rund zwei Millionen Euro unzulässige Beihilfen seien. Die EU-Kommission fordert die Rückzahlung der in den vergangenen zehn Jahren gezahlten Gelder von insgesamt 30 Millionen Euro. wie