Rinderausbruch bleibt rätselhaft

Morbach · Auch zwei Tage nach dem Ausbruch einer 24-köpfigen Herde von Jungrindern von einer Weide in Bischofsdhron gibt das Geschehen dem betroffenen Landwirt und der Polizei Rätsel auf.

 Einmarsch der Rinder durch das Eingangstor der Polizeidienststelle: Ihren ungewöhnlichen Einsatz hielten die Morbacher Polizisten auch mit der Kamera fest. Foto: Polizei

Einmarsch der Rinder durch das Eingangstor der Polizeidienststelle: Ihren ungewöhnlichen Einsatz hielten die Morbacher Polizisten auch mit der Kamera fest. Foto: Polizei

(iro) Die Herde war zunächst verschwunden, bis am späten Samstagabend zwei der Vierbeiner auf der L160 bei Morbach in einen Unfall verwickelt waren. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die beiden Tiere mussten getötet werden. Der Landwirt und die Polizeibeamten trieben die übrigen Tiere etwa einen Kilometer in Richtung Polizeiinspektion, wo die Rinder zunächst hinter einem Zaun festgesetzt wurden. Der Landwirt holte die Tiere noch in der Nacht mit seinem Transporter ab. Einen ersichtlichen Grund für den Ausbruch gibt es nach derzeitigem Stand der Dinge nicht. Der 1,20 Meter hohe Zaun ist unbeschädigt. Auch ein Nachbar, der das Geschehen bemerkt hatte, hatte keine Ursache wahrnehmen können.

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