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60 Kubikmeter Abfall

Helfer der Jugendfeuerwehrmit "Trophäen": 60 Kubikmeter Müll wurden in Kordel gesammelt. Foto: Elmar Kanz
Helfer der Jugendfeuerwehrmit "Trophäen": 60 Kubikmeter Müll wurden in Kordel gesammelt. Foto: Elmar Kanz
KORDEL. Offizieller "Dreck-weg-Tag" ist landesweit der 19. März. Die Kordeler starteten ihre Säuberungsaktion schon einige Tage früher. Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer schwärmten aus und räumten im Ort und um ihn herum gut 60 Kubikmeter Dreck weg. ARRAY(0xf372890)

Nicht nur vom Eise, vor allem von Müll und Unrat befreit, präsentiert sich die Kylltalgemeinde mit ihren Wäldern, Wiesen und Bächen zum Osterspaziergang 2005. Zu verdanken ist das nicht etwa dem holden, belebenden Blick des Frühlings - der hat sich erst blicken lassen, als alles vorbei war -, sondern den Kordeler Bürgern, die als Angehörige der Ortsvereine, als Privatgruppen und als Einzelkämpfer ganze Arbeit geleistet haben. Derweil gibt es das große Frühjahrsreinemachen in Kordel schon seit Jahrzehnten. "Wir nennen es Osterputz", sagt Ortsbürgermeister Medard Roth. Er sei stolz darauf, dass sich auch in diesem Jahr wieder sämtliche Ortsvereine einschließlich Feuerwehr und Hilfsdiensten, insgesamt mehr als 100 Mitbürger, freiwillig und ehrenamtlich daran beteiligt hätten. Pünktlich um 8 Uhr hatten sich alle im Bauhof versammelt. Trotz Kälte und Schneeregens gingen sie gut gelaunt und mit Eifer ans Werk 1600 Hektar umfasst die Gesamtfläche der Ortsgemeinde Kordel. Obwohl der Heimatverein das ganze Jahr hindurch besonders auf den Waldwegen permanent für Sauberkeit sorgt, kamen immer noch 60 Kubikmeter Müll zusammen. Autoreifen im Kimmlinger Bach

"Ein Ärgernis sind nach wie vor die Autoreifen, die zumeist von Tanktouristen in den Kimmlinger Bach geworfen werden", klagte ein Feuerwehrmann. Gegenüber dem vergangenen Jahr seien es deutlich weniger gewesen. Bürgermeister Medard Roth zufolge hat das Umweltbewusstsein der Bürger zugenommen. Nach getaner Arbeit servierte das DRK den Müllmännern und -frauen eine kräftige, von der Gemeinde spendierte Erbsensuppe mit Einlage. "Allen, die dabei waren, ein dickes Dankeschön", sagte der Ortsbürgermeister.