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| 20:42 Uhr

Auftakt zum Saar-Riesling-Sommer in Kanzem: Weine, Winzer und Keller kennenlernen

Für einen großen Ansturm gewappnet: Die Winzer, die sich am Saar-Riesling-Sommer beteiligen, freuen sich auf viele Besucher am kommenden Wochenende. TV-Foto: Alexander Schumitz
Für einen großen Ansturm gewappnet: Die Winzer, die sich am Saar-Riesling-Sommer beteiligen, freuen sich auf viele Besucher am kommenden Wochenende. TV-Foto: Alexander Schumitz FOTO: Alexander Schumitz (itz) ("TV-Upload Schumitz"
Saarburg/Konz. Der Saar-Riesling-Sommer lockt Besucher aus ganz Europa in das 770 Hektar große Anbaugebiet. Am kommenden Wochenende laden zwölf renommierte Weingüter zwischen Konz und Serrig zum Entdecken ein. Alexander Schumitz

Riesiger Ansturm: Der Auftakt zum Saar-Riesling-Sommer (SRS) am Freitag, 25. August, im Weingut von Peter Mertes in Kanzem ist schon lange ausverkauft. "Die Karten für das Galadinner mit vier Gängen von Jörg Linden, der auch Mitglied der deutschen Nationalmannschaft der Köche ist, und der kommentierten Weinprobe waren innerhalb von wenigen Tagen ausgebucht", betont Mertes im TV-Gespräch.

Immer wieder wechseln das Weingut und der Koch, die für die Eröffnungsveranstaltung verantwortlich zeichnen. So trafen sich die Weinfreunde beispielsweise schon im Schloss Saarstein von Christian Ebert oder genossen einen unterhaltsamen Abend im Kanzemer Weingut von Othegraven bei Fernsehmoderator Günther Jauch.

Es folgen zwei Tage (Samstag, 26., und Sonntag, 27. August, jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr), in denen zwölf Weingüter an der Saar sich und rund 30 Kollegen aus der Region, aus Deutschland und Europa präsentieren (siehe Info). Die Tickets kosten für die beiden Tage 39 Euro, im Vorverkauf 35 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. Im Preis inbegriffen ist ein Bustransfer zwischen den Weingütern.

Innerhalb von wenigen Jahren hat sich der SRS von einer Weinreise für Fans entlang der unteren Saar zu einer Pflichtveranstaltung für ein großes und neugieriges Publikum entwickelt. Die Hotelkontingente in der Region seien schon lange ausgebucht, berichtet Sandra Reiter. Die Koordinatorin der Veranstaltung kennt Gruppen, die in Saarbrücken und im saarländischen Perl übernachten, weil sie in der näheren Umgebung nicht mehr fündig wurden.
Bislang wurden 700 Tickets verkauft. Sandra Reiter rechnet aber mit einer viel höheren Nachfrage, denn: "Im Vergleich zu 2016 haben wir in diesem Jahr schon deutlich mehr Eintrittskarten abgesetzt." Insgesamt haben im vergangenen Jahr rund 3500 Gäste die Weingüter besucht. Diese Zahl wollen die Veranstalter - das sind die zwölf teilnehmenden Güter - toppen.

"Klar, der Saar-Riesling steht beim Saar-Riesling-Sommer im Vordergrund", sagt Maximilian von Kunow, Inhaber des Weinguts von Hövel in Konz-Oberemmel. Aber man wolle den Besuchern neben den Weinen aus dem Saartal auch qualitativ gleichwertige Produkte anbieten, "Wir brauchen den Wettbewerb nicht zu scheuen. Wir blicken auch gerne über unser Flusstal hinaus." Claus Piedmont stimmt seinem Kollegen zu: "Der Vergleich von Weinen aus unterschiedlichem Terroir ist auch für unsere Kunden spannend."

Das Konzept, neben regionalen Erzeugnissen nationale und internationale Produkte zum Probieren anzubieten, geht auf. Die Besucher des Saar-Riesling-Sommers kommen mittlerweile aus ganz Europa. "Es ist die spannende Kombination aus edlen Weinen, aus Winzern mit Weltruf und Weingütern, deren Tore für die beiden Probentage weit offenstehen, die das Publikum anlockt", betont Sandra Reiter. Die Besucher hätten auf den Weingütern die Möglichkeit, sich zu informieren und bei einer Probe zwanglos mit den Winzern zu unterhalten.Extra: WEINGÜTER UND GASTWINZER


1. Claus Piedmont in Konz-Filzen (Gastwinzer: Dr. Loosen aus Bernkastel-Kues/Anbaugebiet: Mosel) 2. Weingut Reverchon in Konz-Filzen (Rinke Weine aus Mertesdorf/Ruwer) 3. Weingut Cantzheim in Kanzem (Daniel Twardowski aus Neumagen-Dhron/Mosel, Stephan Steinmetz aus Palzem-Wehr/Mosel) 4. Weingut von Othegraven in Kanzem (Nik Weis - St. Urbans-Hof aus Leiwen/Mosel, Weingut van Volxem aus Wiltingen/Saar) 5. Johann Peter Mertes aus Kanzem (Domaines Vinsmoselle aus Remich/Luxemburg, Weingut Knipser aus Laumersheim/Pfalz und Quinta da Plansel aus Alentejo/Portugal) 6. Weingut von Hövel in Konz-Oberemmel (Reichsgraf von Kesselstatt aus Morscheid/Mosel, Joh. Jos. Prüm aus Bernkastel-Wehlen/Mosel, Domaine Alice Hartmann aus Wormeldange/Luxemburg, Salwey aus Oberrottweil/Baden, Julius Treis aus Reil/Mosel und Grans-Fassian aus Leiwen/Mosel) 7. Bischöfliche Weingüter in Wiltingen (Weinhof Herrenberg aus Schoden/Saar, Weber Brüder aus Wiltingen/Saar, Schloss Vollrads aus Oestrich-Winkel/Rheingau) 8. Weingut Dr. Fischer in Ockfen (S.A. Prüm aus Bernkastel-Wehlen/Mosel, Hubertus M. Apel aus Nittel/Mosel, Miguel Louros Wines aus Alentejo/Portugal) 9. Weingut Dr. Wagner in Saarburg (Karl Josef Thul aus Thörnich/Mosel, Karthäuserhof/Ruwer) 10. Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg (Peter Lauer aus Ayl/Saar, Friedrich Becker aus Schweigen/Pfalz) 11. Weingut Würtzberg in Serrig (Willems & Hofmann aus Konz-Oberemmel/Saar und Appenheim/Rheinhessen, Selbach-Oster aus Zeltingen-Rachtig/Mosel) 12. Schloss Saarstein in Serrig (Maximin Grünhaus aus Mertesdorf/Ruwer, Stefan Müller aus Konz-Krettnach/Saar).