| 16:52 Uhr

SERRIG
Das Tor zum Saarwein lädt zum Genuss

Majestätische Erinnerung: Die Saar-Obermosel-Weinkönigin Antonia Reinsbach und ihre Prinzessin Kristina Reinert lassen sich gerne mit Festgästen fotografieren (links). Die Band TonSport sorgte für den rockigen Teil des Eröffnungsabends (rechts).
Majestätische Erinnerung: Die Saar-Obermosel-Weinkönigin Antonia Reinsbach und ihre Prinzessin Kristina Reinert lassen sich gerne mit Festgästen fotografieren (links). Die Band TonSport sorgte für den rockigen Teil des Eröffnungsabends (rechts). FOTO: Herbert Thormeyer
SERRIG. Der Eröffnungsabend der 48. Auflage des Wein- und Heimatfestes lockt rund 500 Besucher nach Serrig. Die Veranstalter bieten rund 40 verschiedene Weine an. Die Saar-Obermosel-Weinprinzessin hat ein Heimspiel.

Golden glänzt der Riesling in den Gläsern der Saar-Obermosel-Weinkönigin Antonia Reinsbach und ihrer Prinzessin Kristina Reinert. Die Abendsonne über dem Festplatz des 48. Serriger Wein- und Heimatfestes bringt die edlen Tropfen zum Funkeln. Es ist Zeit, den Wein und die St. Martinus-Kirmes zu feiern.

„Rund 200 Ehrenamtliche haben wir hier im Einsatz, damit es an nichts fehlt“, verrät der Leiter des Organisationsteams, Volker Schmitt. Seine Truppe ist gut ein halbes Jahr damit beschäftigt, das Fest vorzubereiten und vor allem bei den Bands den idealen Ausgleich zwischen Kosten und Qualität zu finden: „Wenn man da zu spät dran ist, sind die Termine vergeben.“

Wir müssen doch immer was Neues bringen“, ergänzt seine Kollegin Bettina Britten-Greb. Regionale Musiker werden bevorzugt, was die Qualität jedoch nicht mindern darf. Ein Beispiel sind die Rox Devils Wild aus Serrig.

„Jedes Fest ist einzigartig“, findet Weinkönigin Antonia nach bislang rund 60 Terminen in diesem Jahr. Sie treffe immer nette Leute, und Serrig sei als Tor zum Saarwein sowieso etwas Besonderes. Ein Heimspiel hat ihre Prinzessin Kristina, die aus Serrig stammt. Sie verkörpert das Wein-Heimat-Gefühl in ihrer Person. Gäste wollen Fotos mit den beiden machen. Das strahlende Lächeln dazu gibt’s gratis. Den Wein zwar nicht, aber dafür eine unglaubliche Auswahl an rund 40 Weinen, plus Viez, Sekten und erstmals Saar-Riesling-Schorle.„Es ist einfach ein fantastisches Anbaugebiet“, lobt die Weinkönigin. Immer wird auf die Gemütlichkeit geachtet. „Die Leute sollen sich ja noch gut unterhalten können“, erklärt Orga-Chef Schmitt. Wird’s zu laut, bekomme die Technik einen dezenten Hinweis. Die hohe Bandbreite an Genüssen für alle Sinne betont auch Ortsbürgermeister Egbert Adam: „Das ist ein Weinfest mit hohem Anspruch für die gesamte Region.“ Drei große Weingüter und sechs Nebenerwerbswinzer gibt es in Serrig. Alle konkurrieren mit ihren Produkten um die Geschmacksnerven der Genießer.

Rund 500 Besucher kamen am Eröffnungsabend, allerdings erst, als die große Nachmittagshitze vorbei und die Sonne hinter den Hügeln des Saargaus verschwunden war. Kirmes und Wein sind in Serrig eine gute Kombination.

Das Fest geht weiter. Auch am Montag wird in Serrig gefeiert (Programm siehe Info).

TonSport sorgte für den rockigen Teil des Eröffnungsabends.
TonSport sorgte für den rockigen Teil des Eröffnungsabends. FOTO: Herbert Thormeyer