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| 20:35 Uhr

Der neue Treffpunkt für viele Gläubige

Stolze Gemeindemitglieder stehen vor dem Bürgerhaus: Bis zu dem Bau des Wunschobjektes verging einige Zeit – doch das hat den Zusammenhalt gestärkt. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Stolze Gemeindemitglieder stehen vor dem Bürgerhaus: Bis zu dem Bau des Wunschobjektes verging einige Zeit – doch das hat den Zusammenhalt gestärkt. TV-Foto: Herbert Thormeyer
Niederleuken. Ein gutes halbes Jahr ist das neue evangelische Zentrum in Niederleuken bereits in Betrieb. Was fehlte, war die Einweihung, die jetzt von Pfarrer Peter Winter vollzogen worden ist. In den Bau wurden 379 000 Euro investiert. Dieser wurde notwendig, weil das alte Gemeindehaus zu hohe Auflagen erhalten hatte. Herbert Thormeyer

Niederleuken. "Jetzt wird unser neues Gemeindehaus schon ein paar Monate genutzt, ist aber noch nicht eingeweiht", stellt der Evangelische Pfarrer, Peter Winter, fest - und spricht gleich die Segenswünsche für den Neubau in Niederleuken, Erdenbach 3.
Die ehemalige neuapostolische Kirche wurde für die neue Nutzung umgebaut und erweitert.
Eine lange Vorgeschichte


Bis die Investition von 379 000 Euro jedoch umgesetzt werden konnte, haben die Pfarrgemeinde und ihr Presbyterium einen langen Anlauf nehmen müssen. "Begonnen hat alles 2009 mit der Auflage, einen behindertengerechten Zugang zum Gebäude Kunoweiher 20a zu schaffen", erinnert sich dessen Vorsitzende, Sabine Fisch. So um die 50 000 Euro sollte das kosten.
Doch der kreiskirchliche Bauausschuss sah nach Besichtigung und Prüfung keine Zukunft für die Gemeindearbeit an dieser Adresse (der TV berichtete mehrfach). Mittlerweile hat sich alles zum Besten gekehrt. Seit Anfang des Jahres haben 1752 evangelische Christen aus 23 Dörfern der Region ein neues Domizil, für das der Kirchenkreis Trier einen Zuschuss von 50 000 Euro gab. Der Verkauf des alten Grundstückes brachte noch 110 000 Euro.
"Neu bauen ist für Kirchen heutzutage nicht selbstverständlich", würdigt Pfarrer Winter diese Leistung, in der sich viele Gläubige mit einbrachten. "Wenn eine Gemeinde baut, ist das gut", stellt Superintendent Dr. Jörg Weber fest. Schließlich sei es die ureigenste Aufgabe von Kirche, Orte zu schaffen, an denen Gott erfahren werden kann. Für die Katholiken in Saarburg lobt Pastor Przemyslaw Novak prinzipiell das Bemühen beider Kirchen, christliche Werte zu vermitteln: "Zusammen sind wir unschlagbar."
Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg, Jürgen Dixius, sieht durchaus Parallelen zwischen einer Kommune und der Kirche: "Wir sind gemeinsam für die Menschen da."
Mehr über die evangelische Kirche in der Region steht im Internet unter www.ekkt.de, Stichwort: Gemeinden und dann Saarburg.