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Umwelt
Der Zinnbach in Trassem soll flott sicherer werden

Trassem. Schlammlawinen und Überflutungen: Jetzt wurde einer Böschungssicherung im Ort zugestimmt. Von Marion Maier
Marion Maier

Die Starkregenereignisse im Mai und Juni dieses Jahres haben einige Gewässer dritter Ordnung geschädigt. Im Ort Trassem, in dem Schlammlawinen Gärten und Häuser in der Straße Unterm Halstenberg überflutet haben, war der Zinnbach betroffen. Dort gab es Böschungsabrisse. Oberhalb der Böschung verläuft die Straße Unterm Halstenberg.

Bislang wurde laut der Saarburger Verbandsgemeindeverwaltung nur provisorisch versucht, ein Fortschreiten der Böschungserosionen zu verhindern. Gleichzeitig hat die Ortsgemeinde Trassem das Büro Hömme aus Pölich, das ein Hochwasserschutzkonzept für die Orte der gesamten VG Saarburg erstellt, damit beauftragt, die Böschungssicherung zu planen. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion hat laut Verwaltung diesem Konzept zugestimmt. Nun soll es schnell umgesetzt werden.

Der Bauausschuss des VG-Rats Saarburg hat entsprechend in seiner jüngsten Sitzung dem Verbandsgemeinderat, der voraussichtlich am 18. Oktober tagen soll, empfohlen, die Sofortmaßnahmen in Auftrag zu geben. Es wird mit Kosten von mehr als 150 000 Euro gerechnet. Die VG-Verwaltung hat bereits einen Zuschuss beantragt, er wird voraussichtlich bei 50 Prozent liegen. Auch die Zustimmung für einen vorzeitigen Baubeginn liegt laut Verwaltung vor.

Doch das ist nicht alles. Der Zinnbach soll im Rahmen der Aktion Blau auch renaturiert werden. Denn bei Starkregen wird er durch den Zufluss von Oberflächenwasser stark belastet. Dies führt unter anderen an den Engpässen der Verrohrung zu Rückstau. Die Renaturierung ist laut Verwaltung zwischenzeitlich angemeldet. Der Bauausschuss hat das Planungsbüro Hömme beauftragt, ein Renaturierungskonzept für den Zinnbach zu erstellen.