| 21:12 Uhr

Die Macht ist mit den Drachenbootpaddlern der MS Lyoda

Nach dem Finalrennen lassen sich die Teams der MS Lyoda (links) und Treibholz von den Zuschauern feiern. TV-Foto: Alexander Schumitz
Nach dem Finalrennen lassen sich die Teams der MS Lyoda (links) und Treibholz von den Zuschauern feiern. TV-Foto: Alexander Schumitz FOTO: Alexander Schumitz (itz) ("TV-Upload Schumitz"
Saarburg. In einem packenden Finale gewinnt die 17-köpfige Crew der MS Lyoda den Saarcup. Sie schlägt das Team Treibholz aus Trassem mit rund einer Sekunde Vorsprung. Dritte wurde das Boot Drago Trier.

Saarburg. Die Revanche um den Saarcup hat das Hau-Ruck-Drachenboot-Team gegen die Handballmannschaft der Tus Fortuna Saarburg gewonnen. Zufrieden ist Teamkapitän Johannes Fischer trotzdem nicht. Seine Crew konnte sich nach der Niederlage 2014 nur im Lauf um den fünften Platz gegen die Vorjahressieger durchsetzen. Die Halbfinalläufe haben beide Teams am Sonntag knapp verfehlt.
Eine tolle Leistung zeigten die späteren Finalisten, die MS Lyoda und Treibholz, schon im zweiten Halbfinale. Die zwei Crews knackten die Minutengrenze für die 250 Meter lange Strecke. Aber auch hier hatte das Team mit dem Krieg-der-Sterne-Maskottchen Yoda, angeführt von Mannschaftskapitänin Steffi Höfner, einen Vorsprung von einer halben Sekunde. Im Finallauf eine Stunde später wuchs der Vorsprung auf rund eine Sekunde.
Vor dem Finale war der Sponsor des Teams Treibholz aus Trassem, Roland Holz, noch optimistisch, dass die Crew am Ende mit dem Drachen voran im Ziel einlaufen würde. Er war aber schon mit dem Erreichen des Entscheidungslaufs sehr zufrieden: "Damit haben wir nicht wirklich gerechnet. Immerhin ist die Mannschaft das erste Mal beim Bootrennen dabei und hat dafür nur drei Mal trainiert."
Die Freude bei den Siegern des Saarcups war groß. "Einen Ehrenplatz neben mir er wird bekommen", sagt Team-Maskottchen Yoda nach dem spannenden Finale. Und Schiffsführerin Höfner hat schon das nächste Ziel vor Augen: "Wir wollen den Pott im nächsten Jahr wieder gewinnen und den zweiten auf unsere Brust heften."
Zufrieden mit dem Renntag ist auch Christof Kramp, der mit seinem Team von Station K die Veranstaltung organisiert hat. Die rund 1500 Zuschauer hätten packende Rennen erlebt. "Und was mir besonders gut gefällt, ist, dass sich die Mannschaften in den Rennen gegenseitig anfeuern", sagt er. Das zeige, dass der Spaß im Vordergrund stehe. itz