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Schwitzen auf Typ C

Vor Ort machten sich die Beteiligten ein Bild von dem Gelände, worauf die Sportanlage entstehen soll: Herbert Meyer, Leitender Baudirektor bei der ADD; Vitus Blang, Stadtbürgermeister von Schweich; Josef-Peter Mertes, ADD-Präsident; Manfred Nink, Landtagsabgeordneter; Berthold Biwer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich; Rainer Orth, Abteilung Schule und Sport der Verbandsgemeindeverwaltung.Foto: Wolfgang Lenders
Vor Ort machten sich die Beteiligten ein Bild von dem Gelände, worauf die Sportanlage entstehen soll: Herbert Meyer, Leitender Baudirektor bei der ADD; Vitus Blang, Stadtbürgermeister von Schweich; Josef-Peter Mertes, ADD-Präsident; Manfred Nink, Landtagsabgeordneter; Berthold Biwer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich; Rainer Orth, Abteilung Schule und Sport der Verbandsgemeindeverwaltung.Foto: Wolfgang Lenders
SCHWEICH. Das Schulzentrum Schweich bekommt einen neuen Sportplatz - zumindest, wenn es nach dem Willen von Planern und Politikern geht. In der Verbandsgemeinde-Verwaltung trafen sich die Beteiligten zum Ortstermin. ARRAY(0x27f630f60)

Die rote Asche knirscht unter den Sohlen: Wo nach dem Willen der Planer der Verbandsgemeinde (VG) Schweich eine "Wettkampfanlage vom Typ C" entstehen soll, ist heute ein einfacher Fußballplatz. Danaben sind Wiesen und vier Tennisplätze. Letztere müssten für den Neubau verlegt werden. Eine "Wettkampfanlage Typ C", das ist die große Ausführung eines Sportplatzes: Ein Rasen- oder Kunstrasen-Spielfeld, eine 400-Meter-Rundlaufbahn, eine Kugelstoßanlage, Gruben für Hoch- und Weitsprung und zwei kleine Spielfelder gehören dazu.Sportanlage seit 30 Jahren im Gespräch

Nutzen sollen die neue Sportanlage die Levana-Schule, die Stefan-Andres-Hauptschule, das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, die Grundschule am Bodenländchen und die Meulenwaldschule. Weitere Nutzer sollen die Sportvereine der Umgebung sein. "Von der Anlage wird seit über 30 Jahren gesprochen", sagte Josef-Peter Mertes, Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) beim Ortstermin. "Sie ist wie das Ungeheuer von Loch Ness immer wieder aufgetaucht." Nun sei die Realisierung so nah wie noch nie. Die ADD sei bereit, das Projekt in die Ganztagsschulförderung einzubeziehen, teilte Mertes mit. "Der Bedarf ist schulischerseits auf jeden Fall gegeben." Nun hofft die Verbandsgemeinde auf Fördermittel aus dem Programm "Zukunft Bildung und Betreuung", mit dem die Bundesregierung die Länder beim flächendeckenden Aufbau von Ganztagsschulen unterstützt. Mertes: "Es bestehen gute Chancen, aufgenommen zu werden." Fertig sein könnte die neue Wettkampfstätte im Jahr 2006 oder 2007. Zuvor müssen sich die kommunalen Gremien mit dem Projekt beschäftigen, als nächstes der Verbandsgemeinderat in seiner Sitzung am 30. November. Außerdem müssen die Planer eine detaillierte Konzeption ausarbeiten. Wie teuer die Anlage sein wird, steht noch nicht fest. Eine ähnliche Sportstätte im Raum Koblenz habe rund 1,1 Millionen Euro gekostet, berichtete Rainer Orth von der Abteilung Schule und Sport der Verwaltung. Hinzu kämen die Kosten für die Verlegung der Tennisplätze - grob geschätzt einmal einige hunderttausend Euro.