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Vielfalt aus Holz

Bezirksdirektor Ernst Maximini (rechts) von der Innungskrankenkasse überreicht das Gesundheitssiegel seiner Organisation an den Obermeister der Schreiner-Innung, Winfried Feller.Foto: Ludwig Hoff
Bezirksdirektor Ernst Maximini (rechts) von der Innungskrankenkasse überreicht das Gesundheitssiegel seiner Organisation an den Obermeister der Schreiner-Innung, Winfried Feller.Foto: Ludwig Hoff
LONGUICH/TRIER. (LH) Schreinerhandwerk live ist alle zwei Jahre ein ganz besonderes Thema, wenn die Trier-Saarburger Schreinerinnung die Bevölkerung zu einem Präsentationstag einlädt. Viele hundert Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich über das vielseitige Handwerk zu informieren.

Eine "lebendige" Werkstatt hatte die Schreinerinnung Trier-Saarburg am Sonntag in der Firma Brand Ladenbau im Longuicher Gewerbegebiet eingerichtet und demonstrierte die Vielzahl handwerklicher Fähigkeiten. 30 Holz verarbeitende Meisterbetriebe gewährten einen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Vorgestellt wurde nicht nur die computergesteuerte Fertigung durch hochmoderne Maschinen, sondern auch grundsolide, individuelle Handarbeit. Den Schreinerbetrieben kommt es darauf an, dem Publikum zu zeigen, wie leistungsfähig die Innungsbetriebe sind, sei es bei der Herstellung von Türen, Treppen und Fenstern oder beim Bau von Möbelstücken aus Massivholz für individuelle Wohnvorstellungen. In deren Umsetzung und im fachgerechten Innenausbau liegen die Stärken der Schreinereien, von denen einzelne als Familienbetriebe bereits in der fünften Generation geführt werden. Zum fünften Mal vergab die Innungskrankenkasse Rheinland-Pfalz ihr Gesundheitssiegel. Unter den Ausgezeichneten war auch diesmal wieder ein Preisträger aus der Region Trier. Honoriert wurde - neben der Tischler-Innung Mainz - die Schreinerinnung Trier-Saarburg. Betriebe, die für das Siegel in Frage kommen, werden zuvor nach genormten Kriterien geprüft. Hauptaugenmerk dabei: Betriebliche Abläufe müssen besonders gesundheitsförderlich gestaltet werden. IKK-Bezirksdirektor Ernst Maximini (Trier) wies bei der Preisübergabe an Innungsobermeister Winfried Feller auf die große Bedeutung der Gesundheitsvorsorge in den Betrieben hin. Es gelte, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schonen, auch deshalb, weil ein kranker Mitarbeitet mitunter viel Geld koste.