Tragisches Unglück am Ballermann Mutter aus dem Saarland stirbt bei Restaurant-Einsturz auf Mallorca

Mallorca · Beim Einsturz eines Restaurants am Ballermann sind vier Menschen gestorben. Nun wird klar: Unter den Toten auf Mallorca befindet sich auch eine Frau aus dem Saarland.

 Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer des Gebäudes, das am Donnerstagabend an der Playa de Palma auf Mallorca eingestürzt ist.

Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer des Gebäudes, das am Donnerstagabend an der Playa de Palma auf Mallorca eingestürzt ist.

Foto: dpa/Isaac Buj

Unter den vier Menschen, die beim Einsturz eines voll besetzten Restaurants auf Mallorca ums Leben gekommen sind, befindet sich nach Informationen der Saarbrücker Zeitung auch eine Saarländerin. Demnach starb eine 30-jährige Frau aus Marpingen bei dem tragischen Unglück am Donnerstagabend. Sie befand sich im Urlaub auf Mallorca. Die verstorbene Saarländerin ist Mutter zweier Kinder.

Das andere deutsche Todesopfer ist laut Polizeiangaben eine 20-jährige Frau. Zudem seien beim Unglück am Donnerstagabend eine 23-jährige Spanierin und ein 44 Jahre alter Mann aus dem Senegal getötet worden, teilte die Polizei in Palma am Freitag mit.

Die Polizei korrigierte am Freitag die Zahl der Verletzten, die nach dem Unglück in Krankenhäuser gebracht wurden, von 16 auf 14. Neun von ihnen seien mit Stand Freitagabend noch in Krankenhäusern behandelt worden, aber niemand schwebe mehr in Lebensgefahr.

Der Unfall geschah direkt am Strand, nur circa einen Kilometer von den Kultlokalen Megapark und Bierkönig entfernt. Das Gebäude des Medusa Beach Club stürzte gegen 20.30 Uhr ein. Der erste Stock sei dabei sofort bis zum Keller eingebrochen, wo auch sehr viele Gäste zu Abend gegessen hätten, berichteten „El País“ und andere Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Eine erste Überprüfung habe ergeben, dass die Überlastung des ersten Stockwerks eine mögliche Ursache für den Einsturz sei, sagte Feuerwehrchef García.

Am frühen Freitagmorgen hatten Einsatzkräfte unter den Trümmern noch fieberhaft nach Opfern gesucht. Ein Polizeisprecher hatte aber kurz vor Mitternacht gute Nachrichten übermittelt: „Mit 90-prozentiger Sicherheit“ seien unter den Trümmern keine Opfer mehr, sagte er auf Nachfrage. Weitere Opfer wurden bis Freitagnachmittag auch nicht mehr geborgen.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort