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Polizei
Schneefall in der Region: 50 Unfälle, mehrere Menschen verletzt

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Symbolfoto FOTO: Friedemann Vetter / TV
Trier. Der Schneefall am Freitag hat in der Region Trier für etliche Verkehrsunfälle gesorgt. 15 Menschen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer. Von Miguel Castro
Miguel Castro

Online-Redaktion volksfreund.de

Wie die Polizei mitteilt, habe man von Freitag bis Samstag im Bereich des Polizeipräsidiums Trier fünfzig witterungsbedingte Unfälle registriert. Während es in den meisten Fällen bei Blechschäden blieb, seien bei zehn Unfällen 15 Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Insgesamt sei ein Schaden von 135.000 Euro zu verzeichnen.

Weitere Details nannte das Polizeipräsidium auf Anfrage zunächst nicht mit. Einer der Unfälle hatte sich gestern Nachmittag zwischen Badem und Metterich ereignet. Hier wurden bei einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge auf der K33 vier Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer, wie die Bitburger Polizei mitteilt. Ein von Badem in Richtung Metterich fahrendes Auto sei infolge Schneeglätte auf die Gegenfahrbahn gerutscht, es prallte frontal mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. Der Fahrer eines weiteren nachfolgenden Autos habe einen schweren Zusammenstoß nur vermeiden können, indem er sein Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn in die Böschung steuerte.

Bei dem Unfall seien der 60-jährige Fahrer des unfallverursachenden Pkw und dessen 56-jährige Beifahrerin schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt worden. Die 32-jährige Fahrerin des aus Richtung Metterich kommenden Pkw und deren dreijähriger Sohn seien leicht verletzt worden. An den beiden Autos entstand Totalschaden; es entstand Sachschaden unteren fünfstelligen Bereich. Die K 33 war für eineinhalb Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren der Notarzt, zwei First Responder und weitere Angehörige des DRK sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Badem, Metterich, Gondorf und Dudeldorf.

Zudem kam es laut Polizei zu Straßensperrungen von bis zu eineinhalb Stunden aufgrund mehrerer liegengebliebener Lkw beziehungsweise umgestürzter Bäume. Die Räumdienste der Autobahnmeistereien waren im Bereich der Bundesautobahnen die gesamte Nacht im Einsatz.

In Luxemburg gab es am Freitag ebenfalls mehrere witterungsbedingte Unfälle. Der Überblick.

 Auch in der Westpfalz kam es vermehrt zu Unfällen, unter anderem auf den Autobahnen 62 und 6, wie ein Polizeisprecher in Kaiserslautern gegenüber der dpa sagte. Die Präsidien in Ludwigshafen, Mainz und Koblenz meldeten dagegen trotz Schnees keine besondere Vorkommnisse.