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Schreck bei Urlaubsflug

Schreck bei Urlaubsflug

Schreck für über 140 Passagiere, die von Luxemburg aus auf die Kanaren fliegen wollten. Eine Boeing der deutschen Gesellschaft Hamburg International musste am Samstag nach dem Start wieder umkehren und auf dem Flughafen Findel notlanden. Die Systeme im Cockpit hatten ein technisches Problem angezeigt.

(wie) Als Flug 4 R 3560 am Samstagmorgen um 6.43 Uhr vom Luxemburger Flughafen Findel Richtung Fuerteventura und Teneriffa abhob, hatte er bereits eine Dreiviertelstunde Verspätung. Bereits kurz nach dem Start gab es im Cockpit der Boeing 737 der deutschen Fluggesellschaft Hamburg International offenbar eine Warnung. Technische Probleme wurden den beiden Piloten von dem System angezeigt. Anscheinend stuften sie den Zwischenfall als so ernst ein, dass sie sich entschlossen, den Flug abzubrechen und zum Flughafen Findel zurückzukehren. Die Maschine landete dort ohne Probleme, von Verletzten ist nicht die Rede. Alle Passagiere mussten nach der unfreiwilligen Landung von Bord. Nach einer Inspektion startete die Maschine dann mit rund sechs Stunden Verspätung Richtung Kanaren.

Es ist nicht das erste Mal, dass mit einer Maschine der Hamburger Fluggesellschaft in Luxemburg Probleme gab. Im Internet gibt es Berichte von Fluggästen, die von einem Zwischenfall Ende Mai berichten. Wegen technischer Probleme musste eine Boeing 737, die ebenfalls auf die Kanaren fliegen sollte, auf dem Boden bleiben. Es dauerte laut den Berichten von Reisenen, fast elf Stunden bis ein Ersatzflugzeug der Gesellschaft in Luxemburg landete und die Passagiere in den Urlaub transportieren konnte.

Die 1998 gegründete Fluggesellschaft, die überwiegend Charterflüge für große Reiseveranstalter durchführt, verfügt derzeit noch über drei Boeings. Seit Januar werden die Maschinen durch Airbus 319 ersetzt. Gewartet werden die Maschinen von der Lufthansa, mit der Hamburg International einen entsprechenden Vertrag hat.

Hamburg International fliegt nicht nur von Luxemburg, sondern unter anderem auch vom Flughafen Saarbrücken. Insgesamt fliegt die Gesellschaft von 20 deutschen und ausländischen Flughäfen.

Bereits vor zwei Jahren gab es eine Notlandung einer Passagiermaschine auf dem Flughafen Findel. Eine Lufthansa-Maschine musste außerplanmäßig in Luxemburg landen, nachdem Rauch im Cockpit festgestellt worden war. Knapp 90 Minuten nach dem Start in Barcelona musste der Jet mit 40 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Düsseldorf auf dem Findel landen. Die Maschine setzte ohne Probleme auf dem Findel auf, verletzt wurde dabei niemand.