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Schüler der BBS Wirtschaft Trier machen einen Actionbound

Projekt KLASSE! : Multimediale Schnitzeljagd zu Triers Sehenswürdigkeiten

Und Action: Schüler der BBS Wirtschaft Trier veranstalten mit Teilnehmern aus vier Nationen einen Actionbound durch Trier.

Im Rahmen ihres Erasmusprojektes haben Schülerinnen und Schüler der BBS Wirtschaft einen Actionbound für die Stadt Trier entwickelt. Das ist eine Art multimediale Schnitzeljagd, bei der die Teilnehmer mit ihren Smartphones über eine App einen QR-Code einscannen und dann in verschiedenen Gruppen einen „Bound“ spielen können.

 „Wir wollten unseren Erasmuspartnern aus Frankreich, Italien und Spanien die Kultur und die Besonderheiten unserer tollen Stadt Trier so zeigen, dass auch Jugendliche Spaß daran haben.  Deshalb haben wir eine multimediale Erlebnistour erstellt“, sagt Kaja Sobolak, Schülerin der zwölften Klasse des Wirtschaftsgymnasiums der BBSW. An Projekttagen haben die 18  Erasmusteilnehmer der BBSW sich mit der App auseinandergesetzt, in Kleingruppen die Sehenswürdigkeiten der Stadt Trier erkundet, Hintergrundinformationen zusammengetragen, Informationstexte geschrieben und dann multimediale Aufgaben für den Bound entwickelt. Die SchülerInnen haben dabei den Bound so geschrieben, dass alle multinationalen Gruppen an verschiedenen Ausgangspunkten starten, unterschiedliche Wege durch die Stadt laufen und sich alle am selben Endpunkt, dem Rathaus, zusammenfinden. Dort wurden alle von Oberbürgermeister Wolfram Leibe begrüßt. „Uns war bei der Erstellung unseres Bounds besonders wichtig, dass wir in den internationalen Kleingruppen alle kooperativ miteinander arbeiten müssen. Deshalb haben wir die Fragen und Aufgaben immer in einer unserer vier Sprachen, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch oder auch in der gemeinsamen Projektsprache Englisch verfasst. So musste immer erst eine Nation den anderen die Aufgabe übersetzen oder erklären“, sagt Thomas Binz, einer der deutschen Erasmusschüler. Der Bound besteht aus unterschiedlichsten Aufgabentypen. So mussten die Spieler beispielsweise auf den höchsten Punkt der Porta gehen und von dort ein Foto der Stadt machen, über angegebene Koordinaten das Dreikönighaus finden und dort ein Gedicht schreiben und als Audiodatei hochladen, ein lustiges Foto mit der Karl-Marx-Statue machen, in den Katakomben der Kaiserthermen eine Aufgabe erfüllen, ein szenisches Spiel aus der Römerzeit vor den Kaiserthermen drehen, das Domsteingedicht vorlesen und Quizaufgaben, Lückentexte und Wahr-Falsch-Aufgaben mithilfe der Informationstexte zu den Sehenswürdigkeiten lösen. Alle Ergebnisse, Fotos, Audio- und Videodateien wurden hochgeladen und am Ende wurde eine Siegergruppe ermittelt.