Silvesternacht: Zwei Fußgänger schwer verletzt

Silvesternacht: Zwei Fußgänger schwer verletzt

Relativ ruhig sei die Silvesternacht in der Region gewesen, meldet die Polizei. In Idar-Oberstein und Trier wurden allerdings in der Nacht zwei Fußgänger durch Fahrzeuge erfasst und schwer verletzt.

(mc/siko) Kurz vor 1 Uhr wollte ein laut Polizei stark alkoholisierter Fußgänger in Trier-Süd bei Rot die Kreuzung der Aul- und Matthiasstraße überqueren. Dabei wurde der 45-Jährige Trierer von einem aus Richtung Konrad-Adenauer-Brücke herankommenden Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Trier sowie der Notarzt.

Ein schwerer Unfall ereignete sich auch in Idar-Oberstein (Kreis Birkenfeld). Hier zündete ein Mann auf der Straße gerade eine Feuerwerksrakete, als er von einem Fahrzeug erfasst und dabei schwer verletzt wurde. Der 18-jährige Autofahrer war ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs.

Müll nach der Feier: Das Foto dokumentiert die Reste der Silvesterfeier in den Straßen Triers, wie hier auf der Fleichstraße Höhe Heuschreckbrunnen. Foto: Mechthild Schneiders. Foto: Mechthild Schneiders

Abgesehen von kleineren Vorfällen ist die Silvesternacht in der Region aber relativ ruhig verlaufen. Laut Polizei gab es keine besonderen Vorkommnisse. In Trier im Stadtteil Quint, im Bereich des „Schwarzen Weges“ , Ziegelstraße und Schloßstraße, beschädigten Unbekannte sechs abgestellte Fahrzeuge. Überwiegend wurden Außenspiegel abgerissen. Als Tatzeitraum läßt sich der Neujahrmorgen von 5 bis 6 Uhr eingrenzen. In Prüm musste die Polizei einen Familienstreit klären und einen einzelnen Randalierer in Gewahrsam nehmen. An der Mosel kam es in Zeltingen, Bernkastel-Kues und in Piesport zu Streitigkeiten und Körperverletzungen, die erlittenen Verletzungen seien laut Polizei aber "leichterer Natur".

In zwei Fällen musste an der Mosel die Kueser Feuerwehr ausrücken. Im ersten Fall hatte man in einen auf dem Kueser Plateau, Drosselweg/Einfahrt DRK Sozialwerk, offenbar einen Knallkörper in einen Kleidercontainer geworfen, der darauf in Brand geriet. Die Feuerwehr musste den Container öffnen, um den Brand bekämpfen zu können. Auf einer Bank vor dem Schwesternwohnheim in Kues setzte man Telefonbücher in Brand, die sich zuvor im Eingangsbereich des Wohnheimes befanden. Das Feuer war beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr bereits erloschen. Die Polizei stellte keine Trunkenheits- oder Drogenfahrt fest.

Auch im Trierer Stadtteil Feyen-Weismark rückte die Berufsfeuerwehr kurz nach Mitternacht aus, weil ein Hausbesitzer einen Brand durch einen verirrten Leuchtballon befürchtete. Vor Ort kontrollierten die Einsatzkräfte den Dachstuhl des Hauses, konnten aber Entwarnung geben.

Glück hatten die Bewohner eines Hauses in Gusterath (Kreis Trier-Saarburg). Ein Tannenbaum hatte in der Wohnung Feuer gefangen. Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr, konnten aber selbst den Brand löschen. Im Einsatz war die Feuerwehr aus Gusterath.

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