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Soko „Maxim“ setzt Suchaktion fort

Soko „Maxim“ setzt Suchaktion fort

Seit heute Morgen sucht eine Hundertschaft der Polizei ein Waldstück im Trierer Stadtteil Olewig nach dem seit zwei Wochen vermissten Maxim Beck ab.

(zad) Rund 80 Einsatzkräfte der Polizei aus Trier, Wittlich-Wengerohr und Koblenz, unterstützt von Hundeführern, durchkämmen das Dickicht von der Straße „Im Tiergarten“ in Richtung Trier-Mariahof nach Hinweisen des 28-jährigen Studenten, dessen Mobiltelefon im Bereich des Petrisbergs zuletzt eingeloggt war.

Die Soko „Maxim“ erhofft sich bei der Fortsetzung der Suchaktion, die am vergangenen Donnerstag abgebrochen wurde, Maxim Becks Mountainbike, seinen Rucksack oder seinen Fotoappart zu finden. „Das Gelände ist sehr schwierig zu durchsuchen“, erklärte Polizeisprecherin Monika Peters den Verlauf der Suchmaßnahmen.

„Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass er Opfer eines Kapitalverbrechens geworden ist“, sagte Polizeisprecher Reinhard Rothgerber gestern dem TV. Ausgeschlossen sei es aber nicht. Möglich sei auch, dass Beck mit dem Fahrrad verunglückt sei. Gesicherte Erkenntnisse, ob die bei der privaten Suche am vergangenen Samstag gefundenen Kleidungsstücke Maxim Beck zuzuordnen sind, konnte die Polizei Trier auf TV-Anfrage gestern nicht bestätigen. Die Fundstücke würden jedoch derzeit untersucht. „Ersten Einschätzungen nach gibt es keine Querverweise zu Maxim Beck. Die Kleindungsstücke haben Größe XXL, aber der Vermisste war ein sehr schlanker Mann“, meinte Rothgerber.

Der Trierer Student Maxim Beck wird seit rund zwei Wochen vermisst, zwei Suchaktionen blieben bisher ohne Erfolg.