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Start in den vier Corona-Impfzentren in der Region Trier

Pandemie : Betrieb in Impfzentren der Region angelaufen

In den vier Impfzentren der Region haben am Donnerstag planmäßig die Corona-Schutzimpfungen begonnen. Derweil sagt ein Trierer Experte, nur durch die Impfung könne das Coronavirus bekämpft werden.

Zunächst können sich dort nur über 80-Jährige und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder Rettungsdienste impfen lassen. Allerdings müssen sich diese vorher über die zentrale Hotline des Landes (0800/ 5758100) oder über die Internetseite impftermin.rlp.de für einen Termin anmelden. Ohne Terminvereinbarung kann man nicht in die Impfzentren kommen. Auch am Donnerstag gab es aber weiterhin Beschwerden über Probleme bei der Impfanmeldung.

Da derzeit noch immer der Impfstoff knapp ist, können nur wenige Menschen pro Tag dort geimpft werden. Statt der etwa für das Trierer Impfzentrum geplanten bis zu 5000 Impfungen täglich finden dort vorerst rund 200 täglich statt. Trotzdem zeigten sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (beide SPD) optimistisch, dass bald mehrere Tausend Menschen pro Tag in den 31 Impfzentren des Landes gegen Corona geschützt werden können. „Mit dem Start der Impfzentren kommen wir in der Pandemiebekämpfung einen bedeutenden Schritt voran“, sagte Dreyer. Auch der Trierer Mikrobiologe Ernst Kühnen ist optimistisch, dass schon bald genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Nur durch eine hohe Durchimpfung der Bevölkerung bestehe die „höchste Wahrscheinlichkeit“, dass das Virus bekämpft würde.

Start im Trierer Impfzentrum

Am Donnerstag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Rheinland-Pfalz wieder um über 1000 gestiegen, 58 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz lag mit 115,7 wieder höher als am Vortag. Der Trierer Mikrobiologe Kühnen hält es für unwahrscheinlich bei anhaltend hohem Infektionsgeschehen, die Inzidenz in den nächsten Wochen deutlich unter 50 zu drücken.