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Streckenkauf der Hunsrückbahn rückt näher

Wittlich. Eine Empfehlung für eine Beteiligung am Kauf der Hunsrückbahn-Strecke zwischen Büchenbeuren und Hermeskeil hat der Kreisausschuss ausgesprochen. Am 19. März fällt der Kreistag die endgültige Entscheidung.

(ags) Nachdem der Kreistag Trier-Saarburg bereits für eine Beteiligung am Erwerb der Hunsrückbahn-Strecke von Büchenbeuren nach Hermeskeil gestimmt hatte (der TV berichtete), hat sich nun auch im Kreis Bernkastel-Wittlich etwas getan: Der Kreisausschuss hat dem Kreistag die Empfehlung ausgesprochen, sich ebenfalls mit rund 100.000 Euro an den Kosten des Erwerbs zu beteiligen, wie Alfons Kuhnen von der Kreisverwaltung mitteilt. „Das entspricht einer Beteiligung von 25 Prozent.“ Dieser Schlüssel sei gewählt worden, weil sich der Landkreis bei vergleichbaren Projekten ähnlich beteiligt habe. Beim Ankauf des etwa 50 Kilometer langen Streckenstücks ginge es vorrangig darum, zu verhindern, dass die Bahn AG die Gleisen abbaut und „schienengebundene Lösungen für die Zukunft ausgeschlossen sind“, sagt Kuhnen.

Die Gesamtsumme von 640.000 Euro, die für die Schienen-Strecke an die Bahn AG fließen soll, soll im Kreis Bernkastel-Wittlich von den Verbandsgemeinden Thalfang (140.000 Euro) und Bernkastel-Kues (50.000 Euro) sowie der Einheitsgemeinde Morbach (210.000 Euro) aufgebracht werden. Daneben sind die Verbandsgemeinden Hermeskeil (150.000 Euro) und Kirchberg (Rhein-Hunsrück-Kreis, 90.000 Euro) an den Kosten beteiligt.

Die endgültige Entscheidung über die Beteiligung am Kauf der Hunsrückbahn-Strecke trifft der Kreistag in seiner Sitzung am 19. März.