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Suchaktion: Vermisster schwer verletzt aufgefunden

Suchaktion: Vermisster schwer verletzt aufgefunden

Ein Mann hat am Freitagabend, 19. März, angedroht, sich das Leben zu nehmen. Nach mehrstündiger Suche im Bereich Briedel (Verbandsgemeinde Zell) wurde er schwer verletzt aufgefunden.

Besorgte Angehörige hatten am Freitag gegen 17 Uhr die Polizei verständigt, da der Gesuchte um die Mittagszeit mit Suizidabsichten von zu Hause weggefahren sei. Im Zuge der sofort eingeleiteten Ermittlungen wurde bekannt, dass sich der Mann im Bereich Briedel aufhalten sollte.

Kurz nach 18 Uhr konnte das Fahrzeug des Vermissten dort auf einem Felsplateau sichergestellt werden. Die Suche von Feuerwehr und Polizei, an denen auch die Rettungshundestaffel der Feuerwehr sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, gestaltete sich nach Polizeiangaben schwierig, da das betroffene Waldgebiet aufgrund von Sturmschäden nur mit erheblichen Gefahren für die Einsatzkräfte zu betreten war. Teilweise mussten diese zur Überwindung von Felsvorsprüngen Leitern einsetzen.

Gegen 22.45 Uhr entdeckte die Besatzung des Polizeihubschraubers den Mann unterhalb einer etwa 20 Meter hohen Felskante liegend. Die Rettung des schwer Verletzten zog sich aufgrund der schweren Geländebedigungen über zwei Stunden hin. Lebensgefahr bestand nicht.

Zu den Gründen des Mannes äußerte sich die Polizei bisher nicht.

Im Einsatz waren 70 Einsatzkräte der Feuerwehren Briedel und Zell, eine Rettungshundestaffel der Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Polizeibeamte.