TBB: Knappes Spiel, deutliches Ende

TBB: Knappes Spiel, deutliches Ende

Wieder ein enges Spiel – und wieder eine knappe Niederlage: Die TBB Trier hat ihr Heimspiel gegen den Ex-Meister Bamberg gestern Abend vor 3500 Zuschauern mit 68:79 (31:39) verloren. Das Spiel blieb dabei bis kurz vor Schluss offen.

(AF) Viel hat nicht gefehlt. Bis zur letzten Minute war die TBB ganz dicht dran, den angeschlagenen Bambergern eine weitere Niederlage zuzufügen. Dann machten die Gäste den Sack zu – auch durch sicher verwandelte Freiwürfe wurde es noch halbwegs deutlich (68:79).

Schon vor dem Spiel war klar, dass die Trierer ein hartes Stück Arbeit erwarten würde. Neben dem seit sechs Wochen verletzten Center George Evans musste auch sein „Backup“ von draußen zuschauen: Der zuletzt gut aufgelegte Maksym Shtein fehlte dann auch anfangs an allen Ecken und Enden. Auch Norman Richardson kam nach seiner Adduktoren-Verletzung noch nicht zum Einsatz. Die Trierer Startformation (Raivio, Gillingham, Shuler, Copeland, Riley) war größenmäßig unterlegen. Die schwach in die Saison gestarteten Bamberger nutzten die Rebound-Überlegenheit und die bessere Dreier-Quote, um sich früh eine Führung herauszuspielen (2:12, 7. Minute).

Grund genug für TBB-Trainer Yves Defraigne, dem Center-Talent Maik Zirbes eine Chance zu geben. Am Bamberger Vorsprung änderte das vorerst aber nichts (9:19). Auch im zweiten Viertel hatte Defraigne anfangs wenig zu lachen. Bamberg zog auf 35:21 davon, bis Defraigne sein Team nach einer Auszeit wieder in die Spur brachte. Kurz vor der Halbzeitpause verkürzte Jamal Shuler mit einem „Dreier“ auf 31:39.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kehrte die gute Stimmung in die Arena zurück. Grund dafür: Die TBB kam durch zwei „Dreier“ in Folge von Chris Copeland und einen Korbleger von Raivio immer dichter heran. Beim 41:41 schafften die Trierer dann den ersten Ausgleich, kurz darauf die erste Führung seit der ersten Spielminute (44:41, dann 49:45). Vor allem Tyrone Riley konnte sich in dieser Phase in Szene setzen.

Mit 51:51 ging es ins letzte Viertel. Dort blieben die Trierer dann knapp vier Minuten lang ohne einen Korberfolg (51:57). Bei 58:63 wurde zudem ein unsportliches Foul gegen Gillingham gepfiffen – bei ähnlichen Situationen auf der Gegenseite beließen es die Schiedsrichter dagegen bei „einfachen“ Fouls.

Reise nach Niedersachsen

Die Trierer Basketballer hoffen darauf, am Sonntag den dritten Auswärtssieg im vierten Spiel in fremder Halle perfekt zu machen. Die TBB gastiert dann bei den New Yorker Phantoms in Braunschweig (17 Uhr). Das von Emir Mutapcic trainierte Team liegt im Tabellenmittelfeld. Vor allem auf den großen Positionen sind die Niedersachsen mit Andrew Drevo oder Kyle Visser stark besetzt. Neu im Team des deutschen U20-Nationaltrainers ist unter anderem Aufbauspieler Will Franklin.

TBB Trier: Raivio (15), Hoffmann (0), Gillingham (11), Goolsby (n.e.), Shuler (3), Karamatskos (0), Riley (12), Copeland (25), Zirbes (2)
Bamberg: Greene (9), Suput (11), Newson (12), Schmidt (0), Garrett (8), Ohlbrecht (6), Rivera (22), Johnson (7), Taylor (4)
Zuschauer: 3564
Viertelstände: 9:19, 31:39 (Halbzeit), 51:51, 68:79

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