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TBB Trier: Souveräner Sieg gegen Schlusslicht Bremerhaven

TBB Trier: Souveräner Sieg gegen Schlusslicht Bremerhaven

Die TBB Trier wird ihrer Favoritenrolle gerecht: Der Basketball-Bundesligist hat gestern Abend vor 3700 Zuschauern dem Tabellenletzten Eisbären Bremerhaven beim 98:86 (45:39) die 16. BBL-Niederlage in Folge zugefügt.

Basketball Bundesliga TBB Trier - Eisbären Bremerhaven. Jamal Shuler macht seine ersten Punkte für Trier. Foto: Willy Speicher Foto: WILLY SPEICHER

(AF) Zu viel warnen? Das geht gar nicht, hatte sich TBB-Trainer Yves Defraigne vor dem Spiel gegen das Schlusslicht Bremerhaven gedacht. Aggressiv, voll konzentriert, bissig. So sollte es mit dem zweiten Sieg im neuen Jahr klappen. Insgesamt setzte sein Team das auch um. Was Defraigne gefallen haben dürfte: Immer andere TBB-Spieler drückten der Partie phasenweise ihren Stempel auf – vor allem Chris Copeland hatte seinen Spaß, aber auch George Evans, Derek Raivio, Norman Richardson oder Jamal Shuler. Im letzten Viertel steuerte auch Heim-Debütant Brian Brown wichtige Punkte bei.

Die TBB begann dabei gar nicht einmal so konzentriert, wie es sich Trainer Yves Defraigne gewünscht hatte. So gingen die Gäste von der Nordsee auch mit 6:2 in Führung, bevor Center George Evans die TBB in Schwung brachte. Sechs der ersten acht Trierer Punkte gingen auf das Konto des 37-Jährigen. Bei den Eisbären war zu erahnen, warum es in dieser Saison bisher nicht läuft: Die Gäste ließen mehrfach einige leichte Punkte liegen. So blieben die Trierer gut in der Partie, ohne anfangs selbst auftrumpfen zu müssen. Nach dem ausgeglichenen ersten Viertel (18:17), in dem nach sieben Minuten auch Rückkehrer Brown seine Heimpremiere feierte, steigerte sich die TBB im zweiten Viertel – das blieb dann auch so bis zum Ende. Vor allem Power Forward Chris Copeland kam nun ins Spiel. So stand es nach einer 9:0-Serie 28:19. Die Gäste kamen zwar nach einem Ballverlust und einem unsportlichen Foul des ansonsten starken Evans bis auf einen Punkt heran. Zur Halbzeit lagen die Trierer wieder mit sechs Punkten vorn (45:39).

In der zweiten Halbzeit begannen die Trierer dann so, wie sich das Defraigne vorstellen dürfte: Nach 27 Minuten und einigen guten Aktionen von Norman Richardson und Jamal Shuler lagen die Gastgeber mit 66:51 vorn. Mit elf Punkten Vorsprung ging es ins Schlussviertel. Dort bauten die Trierer den Vorsprung weiter aus – in der Schlussminute durften beim Stand von 93:79 auch noch Chris Hoffmann, Kosta Karamatskos, Maik Zirbes und Alex Goolsby aufs Feld. Nur die „100“ wurden nicht voll gemacht – aber das ist doch zu verschmerzen.

TBB Trier: Evans (16), Copeland (19), Raivio (14), Richardson (13), Brown (7), Shtein (5), Riley (7), Zirbes (2), Karamatskos (1), Hoffmann (0), Goolsby (0)

Beste Schützen Bremerhaven: Callahan (17), Gansey (15), Watson (11)
Viertelstände: 18:17, 45:39 (Halbzeit), 69:58, 98:86
Zuschauer: 3712