TBB Trier: Zwangspause für den Kapitän

TBB Trier: Zwangspause für den Kapitän

Der Kapitän des Basketball-Bundesligisten TBB Trier muss unters Messer: James Gillingham wird am Dienstag im Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln am Knöchel operiert. Er wird wohl rund sechs Wochen lang ausfallen - wenn es gut läuft, verpasst er aber nur drei Pflichtspiele.

(AF) Auf die Zähne zu beißen, das ist TBB-Kapitän James Gillingham gewöhnt. Schon seit der vergangenen Saison hat der Flügelspieler mit Schmerzen am Knöchel zu kämpfen – jedes Abrollen wird so zum Kampf. Zuletzt am Sonntag, beim 66:84 gegen die Telekom Baskets Bonn. Die Zeit des Leids soll bald vorbei sein. Schon am Dienstag wird Gillingham operiert. Er hat kurzfristig einen Termin in einer Spezialklinik in Köln erhalten. Eine Operation am Sprunggelenk steht an. Bis Donnerstag bleibt Gillingham in Köln. Weihnachten verbringt er dann in seiner Heimat Kanada. „Wir sind froh, dass das mit dem OP-Termin geklappt hat. Der Zeitpunkt passt“, sagt TBB-Manager Lothar Hermeling. So werde „Gilli“ zwar voraussichtlich fünf oder sechs Wochen pausieren müssen. Wenn alles glatt läuft, soll er aber nur bei drei Bundesliga-Spielen fehlen. Zum einen am Freitag, beim Jahresabschluss in Ulm. Dann nach der Weihnachtspause in Köln (4. Januar) und gegen Bremerhaven (9. Januar). Bei diesen Spielen soll aber der ebenfalls noch verletzte Norman Richardson wieder eingesetzt werden können (Hermeling: „Der Genesungsprozess läuft gut“). Gillingham wird dann frühestens beim Heimspiel am 22. Januar gegen Göttingen wieder spielen können. „,Gilli' sollte ursprünglich erst nach der Saison operiert werden. Aber es bringt ja nichts, wenn er ständig starke Schmerzen hat“, sagt Hermeling. Vor seinem möglicherweise letzten Einsatz für die TBB steht dabei Kevin Houston, der im November als Ersatz für Richardson gekommen war. Dem Klub fehle das Budget für einen zusätzlichen Spieler. Spieler des Tages: Bei der Wahl zum Spieler des Tages in der Partie gegen Bonn waren sich die TBB-Fans einig: Top-Schütze George Evans (24 Punkte) lag mit 74 Prozent der Stimmen deutlich vor Chris Copeland und Gillingham.

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