THW unterstützt Aufräumarbeiten nach Tornado in Luxemburg

Unwetter : THW unterstützt Aufräumarbeiten nach Tornado in Luxemburg

Nach dem Tornado im Südwesten Luxemburgs sind seit Montag mehrere Dutzend Fachleute des Technischen Hilfswerks aus der Region Trier an den Sicherungsarbeiten beteiligt.

Die THW-Kräfte seien am Sonntagabend vom luxemburgischen Katastrophenschutz angefordert worden, sagte eine Sprecherin unserer Zeitung. Die rund 80 ehrenamtlichen Kräfte sind demnach in kleinen Teams von bis zu fünf Leuten unterwegs, um die teils schwer beschädigten Dächer in den betroffenen luxemburgischen Orten zu begutachten und zu reparieren. Zu jedem Team gehört nach Angaben der Sprecherin auch ein Baufachberater. Die Kosten für den Einsatz würden vom Großherzogtum übernommen. Asu der Region Trier sind THW-Kräfte aus Trier, Saarburg, Bitburg, Hermeskeil ujnd Prüm im Einsatz.

Hilfsaktion des THW im Tornadogebiet in Petange und Bascharage in Luxemburg

Bei dem Unwetter am Freitagabend waren in den westlich von Luxemburg-Stadt gelegenen Ortschaften Petingen und Kaerjeng über 300 Gebäude beschädigt worden. Etwa 20 Personen wurden verletzt. Der Deutsche Wetterdienst hatte schon am Freitagabend bestätigt, dass es sich bei dem zerstörerischen Wind um einen Tornado gehandelt hatte.

Tornado in Luxemburg

Seit Montag können Betroffene eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Höhe richtet sich Die Höhe der Hilfe richte sich nach der Schwere des Schadens und dem Einkommen des Antragstellers, hieß es. Die luxemburgische Regierung hatte angekündigt, den Unwetteropfern rasch zu helfen.

Der Einsatz der aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland kommenden THW-Helfer soll voraussichtlich am Dienstag beendet sein. Er könne aber auch bei Bedarf verlängert werden, sagte die Sprecherin unserer Zeitung.

Für gestern Nachmittag hatte der luxemburgische Wetterdienst Meteolux vor örtlichen Unwettern mit starken Windstößen bis zu 75 Stundenkilometern gewarnt. Von neue Schäden wurde aber zunächst nichts bekannt.