Trier: Entscheidung über Petrisberg-Bustrasse

Trier: Entscheidung über Petrisberg-Bustrasse

Die Tür für den „Petrisberg-Aufstieg“ bleibt offen. Wenn der Stadtrat ja sagt zu den Plänen des Rathauses, rückt die Realisierung der ÖPNV-Querachse zwischen City und Höhenstadtteilen zwar nicht unbedingt zeitlich näher, aber die Option darauf wird gewahrt.

(rm.) Die Tür für den "Petrisberg-Aufstieg" bleibt offen. Wenn der Stadtrat ja sagt zu den Plänen des Rathauses, rückt die Realisierung der ÖPNV-Querachse zwischen City und Höhenstadtteilen zwar nicht unbedingt zeitlich näher, aber die Option darauf wird gewahrt.

Auf der rund sechs Kilometer langen und 70 Millionen Euro teuren Trasse sollen so genannte Duo-Busse verkehren, die neben einem Diesel-Aggregat auch einen elektrischen Antrieb besitzen. Der Elektro-Antrieb ist erforderlich, um die bis zu 13-prozentigen Steigungen auf der Petrisberg-Teilstrecke zu bewältigen; der Dieselantrieb ermöglicht den Verzicht auf eine Elektrifizierung der ebenen Streckenabschnitte. Standardisierte Bewertungen bescheinigen dem Projekt die grundsätzliche Machbarkeit. Die kräftige Förderung aus Bundes- und Landesmittel dürfte aber mittelfristig nicht gegeben sein.

Nach Experten-Einschätzung könnte der Petrisberg-Aufstieg frühestens in acht bis zehn Jahren in Betrieb gehen. Kurzfristig soll eine Einbeziehung der Sickingenstraße ins Stadtbus-Liniennetz eine neue Anbindung schaffen. Der Stadtrat befasst sich mit diesen Fragen in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 31. Januar.