Trier: Großer Aufklärungsbedarf beim Landesentwicklungsprogramm

Trier: Großer Aufklärungsbedarf beim Landesentwicklungsprogramm

Der Entwurf des neuen Landesentwicklungsprogramms IV löste beim Verbandsgemeinderat Trier-Land nicht nur Begeisterung aus. Kritiker befürchten, die kommunale Selbstverwaltung könne beeinträchtigt werden.

Geschlagene zweieinhalb Stunden befasste sich der Verbandsgemeinderat Trier-Land am Mittwochabend mit dem Entwurf des Landesentwicklungsprogramms (Lep) IV. In diesem umfangreichen Papier legt das Land die Ziele und Grundsätze fest, die bis zum Jahr 2015 den Handlungsrahmen für die Weiterentwicklung in vielen Bereichen bilden sollen.

Raumplaner Hans-Egon Baasch vom Innenministerium war eigens aus Mainz angereist, um dem Verbandsgemeinderat die vierte Auflage des Lep zu erläutern und Fragen zu beantworten. Die gab es auch reichlich. Insbesondere befürchten die Räte und Ortsbürgermeister, dass das Lep die kommunale Selbstverwaltung beeinträchtig und Mainz besonders im Hinblick auf die demografische Entwicklung genau vorschreibt, was wo entwickelt werden darf.