Trier: Hartz-Pläne sind nur der erste Schritt

Trier: Hartz-Pläne sind nur der erste Schritt

TRIER. Die Hartz-Pläne sind ein Schritt in die richtige Richtung, sie reichen aber nicht aus, um das Problem der Massenarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Das war der Tenor einer Podiumsdiskussion am 1. Mai in Trier.

TRIER. Die Hartz-Pläne sind ein Schritt in die richtige Richtung, sie reichen aber nicht aus, um das Problem der Massenarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. Das war der Tenor einer Podiumsdiskussion am 1. Mai in Trier. Unter dem Titel "Ein Hartz macht noch keinen Sommer -Das Elend der Arbeitslosigkeit" diskutierten am Vorabend der Eröffnung des Trierer Bistumsfestes, der "Heilig-Rock-Tage", neben dem 'Hausherrn', dem Trierer Bischof Reinhard Marx, Florian Gerster, Vorstandsvorsitzender der Bundesanstalt für Arbeit, Dr. Ursula Engelen-Kefer, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Dr. Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft und Harry Thiele, Vizepräsident der IHK Trier. Bischof Reinhard Marx forderte die feste Einrichtung eines zweiten, vom Staat subventionierten Arbeitsmarktes für Menschen, die keine Chance im normalen Arbeitsmarkt haben.

Veranstaltet wurde das Forum vom "Paulinus", der "Wochenzeitung im Bistum Trier", zusammen mit der "Aktion Arbeit" des Bistums und dem Referat "Politisch-Soziale Bildung" im Bischöflichen Generalvikariat.