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Trier : Internationaler Weltfrauentag: Warum wir Feminismus brauchen

Weltfrauentag : „Wir brauchen Feminismus, weil…“

Unter dem Motto „Der Wandel ist weiblich“ demonstrieren Frauen am heutigen internationalen Frauentag weltweit für Gleichberechtigung. Was es damit auf sich hat, welche Aktionen es in Trier gibt und warum wir Feminismus überhaupt brauchen.

Er ist unter vielen Namen bekannt: Weltfrauentag, Frauenkampftag oder einfach nur Frauentag. Schon in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg setzten sich sozialistische Organisationen für Gleichberechtigung, das Wahlrecht der Frau und Emanzipation ein. Das war im Jahr 1911. Zehn Jahre später wurde der Tag dann offiziell auf den 8. März gelegt.

Seither demonstrieren Frauen unter anderem gegen die ungleiche Verteilung in den Punkten Macht, Geld und Bildung. Dass Frauen beispielsweise nach wie vor weniger verdienen, wird beim Equal Pay Day deutlich, der dieses Jahr auf den 7. März fällt. Im Jahr 2021 verdienten Frauen in Rheinland-Pfalz durchschnittlich 15 Prozent weniger als Männer. Die Einkommenslücke hat laut Experten verschiedene Gründe: Berufswahl, weniger Frauen in Führungspositionen und hoher Anteil bei Teilzeitarbeit.

Wir haben in der Region gefragt, warum Feminismus wichtig ist. Unsere Umfrage ist an die Social-Media-Aktion „Wer braucht Feminismus“ angelehnt, die wir mit Genehmigung aufgegriffen haben. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.werbrauchtfeminismus.de

Sowohl die regionalen Clubs der Frauennetzwerke Soroptimist International und Zonta als auch die Feministische Vernetzung Trier haben uns für diese Kampagne Material geschickt.

Wer aktiv werden und sich über den Weltfrauentag informieren oder austauschen möchte, hat in der Region mehrere Möglichkeiten. Die Feministische Vernetzung Trier organisiert heute ab 15 Uhr ein Programm auf dem Kornmarkt. Neben einer Eröffnungsrede gibt es vier Pavillons mit einem Infostand und verschiedene Workshops. Um 18 Uhr gibt es eine Kundgebung auf dem Viehmarktplatz, die von Lila Rebellion Trier auf die Beine gestellt wird.

Das Karl-Marx-Haus startet zum internationalen Frauentag eine dreiteilige Veranstaltungsreihe, die politisches Engagement von Frauen in drei Jahrhunderten beleuchtet. Die Veranstaltungen werden auf www.fes.de/museum-karl-marx-haus/digitale-angebote/live-stream gestreamt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen von und für Frauen gibt es im Internet unter www.soroptimist.dehttps://zonta-trier.de und auf den Social Media Kanälen von der Feministischen Vernetzung Trier.