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Trier: Menschlicher Unterschenkel auf Hauptfriedhof gefunden

Trier: Menschlicher Unterschenkel auf Hauptfriedhof gefunden

TRIER. (red) Bei Arbeiten an einem Grab wurde am Dienstag auf dem Hauptfriedhof in Trier im Erdreich eine Plastikverpackung gefunden, in der sich ein menschlicher Unterschenkel befand. Die Herkunft dieses Körperteils ist noch unklar. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Bei der von der Staatsanwaltschaft angeordneten rechtsmedizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass das Beinteil medizinisch fachmännisch abgetrennt wurde. Vieles spricht dafür, dass dies im Rahmen einer klinischen Operation vorgenommen wurde. Röntgenaufnahmen belegen einen pathologischen Bruch des Beines. Auch die Art der "Verpackung" deutet darauf hin, dass das Bein in einer Klinik abgetrennt wurde. Weder das Alter der Person noch der Zeitpunkt der Amputation können derzeit mit Sicherheit bestimmt werden. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

TRIER. (red) Bei Arbeiten an einem Grab wurde gestern auf dem Hauptfriedhof in Trier im Erdreich eine Plastikverpackung gefunden, in der sich ein menschlicher Unterschenkel befand. Die Herkunft dieses Körperteils ist noch unklar. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor.

Gegen Mittag waren Arbeiter dabei, eine Platte auf einem seit einem Jahr bestehenden Grab anzubringen. Dabei fanden sie eine rote Verpackung, in der sich bei näherer Betrachtung ein Unterschenkel mit Knie befand. Die sofort eingeleiteten kriminalpolizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass es sich um ein Teil eines menschlichen rechten Beines handelt. Die Ermittler schließen aus, dass das Körperteil zu dem vor einem Jahr bestatteten Mann gehört.

Bei der von der Staatsanwaltschaft angeordneten rechtsmedizinischen Untersuchung wurde festgestellt, dass das Beinteil medizinisch fachmännisch abgetrennt wurde. Vieles spricht dafür, dass dies im Rahmen einer klinischen Operation vorgenommen wurde. Röntgenaufnahmen belegen einen pathologischen Bruch des Beines. Auch die Art der "Verpackung" deutet darauf hin, dass das Bein in einer Klinik abgetrennt wurde.

Weder das Alter der Person noch der Zeitpunkt der Amputation können derzeit mit Sicherheit bestimmt werden. Die diesbezüglichen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang liegen keinerlei Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat vor. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen sollen klären, wann und unter welchen Umständen das abgetrennte Bein in die Grabstätte auf dem Hauptfriedhof gelangt ist.