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Trier: Nein - solches Pflaster woll’n wir nicht

Trier: Nein - solches Pflaster woll’n wir nicht

(f.k.) Was lange währt wird endlich gut - dies gilt auch für die Umgestaltung der Trierer Johannisstraße, die lange Zeit als verkehrstechnische Katastrophe galt und die nun zum verkehrsberuhigten Bereich umgebaut wird.

Allerdings hätten sich einige Anlieger der engen Wohn- und Geschäftsstraße ein etwas anderes Pflastermaterial gewünscht - mit rötlichem Ton statt des geplanten Grauschimnmers. Sie verweisen auf die Trierer Dietrichstraße, die soeben mit grauen Kunststeinen umgestaltet wurde. „Die sieht nun aus wie ein Fabrikhof - und bald ergeht es der Johannisstraße auch so“, sagt ein erboster Anwohner. Doch die Planer lassen sich nicht erweichen. Triers Baudezernent Peter Dietze: „Wegen der Enge des Raumes und der Fassadenvielfalt in der Johannisstraße haben wir uns dort für ein etwas zurückhaltendes Pflaster entschieden.“ Die Kritiker indessen wollen nun bei weiteren Straßenumgestaltungen in Trier genauer hinschauen. Beginn eines Pflasterkampfs in Trier?