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Trier-Saarburg: 46 Genossen bereit für den Wahlkampf

Trier-Saarburg: 46 Genossen bereit für den Wahlkampf

Am Samstag hat die SPD im Kreis Trier-Saarburg mit klaren Mehrheiten verabschiedet. Auch mit dem vom Vorstand vorgelegten Wahlprogramm erklärten sich die Delegierten einverstanden. Auf Platz eins der Liste steht Kreistags-Fraktionschef Alfons Maximini.

 Wieder auf dem ersten Listenplatz: Fraktionsvorsitzender Alfons Maximini zeigte sich zufrieden mit der geleisteten Arbeit seiner Kreistagsfraktion. Auf dem Podium daneben (von links): Iris Hess, Lothar Rommelfanger, Ingeborg Sahler-Fesel, Irmgard Fürst und Rudolf Körner. Foto: Christian Kremer
Wieder auf dem ersten Listenplatz: Fraktionsvorsitzender Alfons Maximini zeigte sich zufrieden mit der geleisteten Arbeit seiner Kreistagsfraktion. Auf dem Podium daneben (von links): Iris Hess, Lothar Rommelfanger, Ingeborg Sahler-Fesel, Irmgard Fürst und Rudolf Körner. Foto: Christian Kremer Foto: Christian Kremer

(cmk) „Die Aufholjagd wie 2005 beginnt mit den Kommunalwahlen am 7. Juni“, kündigte der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Manfred Nink an. In seiner Rede sprach er seinen Parteikollegen Mut zu und verlangte von ihnen Geschlossenheit sowie eine klare Sprache. Mit Blick auf die aktuelle Krise forderte er: „Lasst uns auch über Angstthemen mit den Menschen sprechen.“

Seine Zuhörer waren 62 SPD-Mitglieder, die sich als Delegierte am Samstag im Bürgerhaus in Wiltingen eingefunden haben, um die Kreistagsliste für die Kommunalwahl aufzustellen. 46 Kandidaten standen auf der Liste, die ihnen der Kreisvorstand vorgelegt hatte. Ohne Kampfabstimmung und mit klaren Mehrheiten haben die Delegierten die Liste verabschiedet.

„Derjenige, der als Fraktionsvorsitzender verantwortlich ist für die Kreistagspolitik der SPD, sollte auch auf dem ersten Platz der Liste stehen“, erklärte Nink. Als Vorsitzender der Kreis-SPD hätte er das Recht auf den ersten Listenplatz gehabt. Auf diesen verzichtet er aber zugunsten des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Alfons Maximini.

Zurzeit hat die SPD zwölf der 46 Sitze im Kreistag. Jetzt tritt sie mit einer neuen Liste zur Kommunalwahl an, die altbekannte Namen enthält. Allerdings sind allein unter den ersten 20 Kandidaten acht neue Namen zu finden. Einer der Neuen ist der 19-jährige Johannes Gorges, Vorsitzender der Jusos im Kreis Trier-Saarburg. Er steht auf Listenplatz 13.

Neben der Listenaufstellung ging es beim Kreisparteitag in Wiltingen auch um das Wahlprogramm der SPD. Wichtige Stichworte sind unter anderem ein zwischen Stadt und Landkreis abgestimmtes Schulentwicklungskonzept sowie eine zukunftsfähige kommunale Familien-, Gesundheits- und Gleichstellungspolitik.

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