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Mit ihrer Aktion für eine gerechtere Welt lädt  Caritas International seit mehr als zehn Jahren zu einer bundesweiten Solidaritätsbekundung mit Notleidenden ein.  Am Samstag, 16. November, ist es wieder so weit.

Aktion : „Eine Million Sterne“ leuchten  bei den Vereinigten Hospitien

Mit ihrer Aktion für eine gerechtere Welt lädt  Caritas International seit mehr als zehn Jahren zu einer bundesweiten Solidaritätsbekundung mit Notleidenden ein.  Am Samstag, 16. November, ist es wieder so weit.

(red)  Der Blick von Caritas International richtet sich in diesem Jahr auf die Not der Menschen in Jordanien, wo die meisten Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsgebieten Syriens und des Iraks Zuflucht gefunden haben. In Trier sind die Vereinigten Hospitien erstmals Partner der Aktion „Eine Million Sterne für eine gerechtere Welt“. Schon seit geraumer Zeit bereitet man sich bei den Vereinigten Hospitien in Trier auf das kommende Geschehen vor. Josef Linster zeichnet bei den Hospitien, wie die Stiftung in Trier gerne kurz und knapp genannt wird, für die Planungen verantwortlich: „Wir werden nicht nur am 16. November die Sterne funkeln lassen. Wir werden rund um diesen Termin mit verschiedenen Formaten aktiv sein“, verspricht der Mann, der außerhalb des Festes für das Qualitätsmanagement der Sozialeinrichtungen verantwortlich zeichnet.

Los geht es am Montag, 11. November, mit einem großen Martinsumzug, an dem sich auch die Kindergärten des Viertels beteiligen werden. Zudem wird es auf dem Gelände ein großes Martinsfeuer geben.

Der zweite Programmpunkt steht am Donnerstag, 14. November,  um 17.30 Uhr in der Stiftskirche St. Irminen an: „Erstmals gedenken wir mit einem Gottesdienst der verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Stiftungsdirektorin  Yvonne Russell.

Der von Dechant Ralf Schmitz zelebrierte Gottesdienst steht ebenfalls unter dem Motto „Eine Million Sterne“. Das Ensemble „Prima Vista“ gestaltet unter der Leitung von Thomas Reichert die Messe musikalisch.

Am Samstag, 16. November, folgt der Höhepunkt: Mit einer großen Lichteraktion und der Illuminierung der Parkanlagen sowie des ältesten Weinkellers in Deutschland sollen die Sterne leuchten. Etwa 900 Kerzen in Tonschalen hat das zehnköpfige Organisationskomitee besorgt, das Josef Linster bei den Vorbereitungen tatkräftig unterstützt. Die Besucher können mit den Kerzen vor Ort einen Beitrag zu einer der Lichtinstallationen leisten. Auch die Fenster der Bewohnerzimmer werden illuminiert und werden zu einem besonderen Lichtermeer beitragen.

Auf dem 80 000 Quadratmeter großen Gelände gibt es auch ein Wiedersehen mit der Illuminale: „Die Trier Tourist Information (ttm) stellt uns große Exponate zur Verfügung, die unsere weitläufigen Anlagen mit ihrem Licht besonders hervorheben werden. Für uns ist es auch ein Zeichen in der heutigen Zeit, dass wir diese Installationen noch einmal nutzen können und diese kunstvollen Werke nicht in einem Lager schlummern“, freut sich der Kaufmännische Direktor Tobias Reiland. Kunstvoll arrangierte Scheinwerfer werden die über 300 verschiedenen Bäume und Gebäude auf dem großen Gelände in ein ganz besonderes, träumerisches Licht tauchen.

Ihren Abschluss findet die Aktionswoche am Sonntag, 17. November, um 19 Uhr mit einem  Konzert in der Stiftskirche St. Irminen. Unter der Leitung von Jutta Thommes musiziert das Vokalensemble Consonus und bringt dabei Musik aus der Neuzeit sowie aus dem 16. und 17. Jahrhundert zu Gehör.

Wer  mit dem Auto anreisen will, sollte die Zufahrt über die Windmühlenstraße nehmen. Auf dem Gelände der Stiftung stehen etwa 300 Parkplätze zur Verfügung.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Spenden sind willkommen.