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1350 Trierer wählen Frankreichs Präsident mit

Trier. Wer wird Hollandes Nachfolger? Darüber will hier jeder zweite Franzose mitentscheiden. Abgestimmt wird an mehreren Tagen. Benedikt Laubert

Gleich vier Wahltermine kommen auf die rund 3000 in Trier lebenden Franzosen zu. Von April bis Juni bestimmen sie ihren nächsten Präsidenten und ihren Abgeordneten für die französische Nationalversammlung. Und das jeweils in zwei Wahlgängen. In der ersten Runde wählen die Bürger jeweils zwischen allen Kandidaten. In der darauffolgenden Stichwahl entscheiden sie jeweils zwischen den zwei stärksten Präsidentschafts- und den stärksten zwei Parlamentskandidaten.

Die Termine

Um überhaupt mitwählen zu dürfen, mussten sich die Franzosen anmelden. 1350 Menschen haben das im Wahlbezirk Trier, der in etwa den Stadtgrenzen entspricht, getan. Das teilt das französische Generalkonsulat in Frankfurt mit. Trier ist Teil des siebten Auslandswahlkreises, der Mitteleuropa und den Balkan umfasst. Derzeit vertritt ihn der Sozialist Pierre-Yves Le Borgn' in der französischen Nationalversammlung. Wählen dürfen die Trierer Franzosen am 23. April und am 7. Mai (Präsidentenwahl) sowie am 4. und am 18. Juni (Wahl der Nationalversammlung) in Mainz. Wer selbst nicht wählen geht, kann sich mittels einer Vollmacht von jemand anderem vertreten lassen.
Infos zu den Wahlen gibt es auf Französisch und Deutsch auf der Seite der Nationalversammlung unter www.assemblee-nationale.fr sowie auf der Seite des Französischen Generalkonsulats in Frankfurt unter www.consulfrance-francfort.org